Am Samstag war es soweit: der Inferno-Wettkampf fand statt, zu dem ich mich von meinen Arbeitskollegen hab überreden lassen (ich hab keine Ahnung, wieso ich jemals zugesagt hab). Und pünktlich zum Wochenende hat dann auch der Sommer begonnen: sportliche Anstrengung bei 34 Grad, juhu!!

Dieser Wettkampf besteht aus 4 Disziplinen:

  • Schwimmen: 3.1 km
  • Rennrad: 97 km, Steigung 2145 m
  • Mountainbike: 30km, Steigung 1180 m
  • Berglauf: 17 km, Steigung 850m

Und wir haben mit 2 Teams aus je 4 Personen teilgenommen – jeder hat also eine Disziplin übernommen. Mein Part war die Mountainbike-Strecke. Vor der Strecke an sich hatte ich weniger Bedenken – aber ich war doch etwas nervös und unsicher, ob ich die Strecke bei der Hitze und in der geforderten Zeit (maximal 3 Stunden) schaffen werde. Es lief aber alles gut! 🙂

Ein Teil unseres Teams hat direkt am Startort übernachtet; als Vorbereitung gab es natürlich Pasta zum Abendessen:

Pasta am Abend
Vorbereitung: Pasta am Abend

 

Um 6.30h ging es am Thuner See los: Startschuss für die Schwimmer.

Unsere Schwimmer
Unsere Schwimmer

 

Während die Schwimmer unterwegs waren, haben Florian (Berglauf) und ich mit Kaffee am See gewartet:

Kaffee am See: warten auf die Schwimmer
Kaffee am See: warten auf die Schwimmer

 

Vom Thuner See ging es dann weiter nach Grindelwald. Dorthin waren die Rennradfahrer unterwegs – und die Ãœbergabe an die Mountainbiker. Claudia vom einen Team und ich waren beide die MTB-Girls – und ziemlich nervös vor dem Start.

Blick von oben: hier starten die Mountainbiker
Blick von oben: hier starten die Mountainbiker

 

Kurz vor dem Rennen: warten auf die Rennradler
Kurz vor dem Rennen: warten auf die Rennradler

 

Und dann ging es für mich endlich los: ca. 12.30h, bei der besten Mittagshitze, hiess es 1100m raufzuradeln. Bestens vorbereitet hatte ich zum Glück meine Motivationstricks dabei: Mein Fahrradlenker war zugeklebt 🙂

Meine Motivationstricks
Meine Motivationstricks

 

Und dann die Ãœberraschung: ich konnte fliegen! Die Hitze war weniger schlimm als gedacht und das Adrenalin hat die beste Wirkung gezeigt; ich bin hervorragend raufgekommen und konnte während der Fahrt noch schnell Bilder knipsen für mein Team 😉 Die Kulisse ist wirklich traumhaft: direkt an der Eiger Nordwand entlang rauf zur Kleinen Scheidegg.

Eigernordwand strahlt entgegen
Eigernordwand strahlt entgegen

 

Nicht mehr weit bis zum Gipfel
Nicht mehr weit bis zum Gipfel

 

Die Fahrt nach unten war dann ein wahres Vergnügen für mich – endlich austoben und sich vom Fahrtwind abkühlen lassen. Auf den letzten 5 km musste ich dann doch noch gegen Krämpfe in den Oberschenkeln ankämpfen – aber schliesslich war es vorbei und ich im Ziel – nach nur 2:15h!!

Kurz nach dem Rennen: happy
Kurz nach dem Rennen: happy

Nun war noch die letzte Disziplin dran: unsere Bergläufer mussten bei grösster Mittagshitze 850m Höhe erklimmen auf einer Distanz von 17km – tauschen wollte ich wirklich nicht.

Am Nachmittag war es aber für uns alle vorbei: wir haben es geschafft und ohne Schaden überstanden!

Wir haben es geschafft
Wir haben es geschafft

 

Und da konnten wir uns auch endlich an der herrlichen Kulisse freuen, die wir den ganzen Tag vor oder hinter uns hatten, aber nur am Rande wahrnehmen konnten 😉

Tolle Kulisse
Tolle Kulisse

Anstrengend wars, aber doch auch schön – aber ein nächstes Mal brauch ich trotzdem nicht.

 

2 thoughts on “Inferno: I survived”

  1. Hallo Frauke,
    herzlichen Glückwunsch! Du bist ja ein verrücktes Huhn.
    Wichtig ist, dass es Spaß gemacht hat.
    Meinst du nicht, dass es ein 2. Mal gibt…?

    LG aus dem heißen Münsterland senden

    Gabriela und Buschmänner

    1. 🙂 Komisch, diese Frage wurde mir heute schon öfters gestellt…ob ich nun nicht nach “mehr” lechze.
      Ich bin gestartet mit einem “Augen zu und durch” in meinem Kopf – und im Ziel bin ich angekommen mit einem “hm, hat ja gar nicht weh getan…”.
      Also: never say never – aber fürs Erste: Ziel erreicht 😉

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