Nach einer sehr erfolgreichen und vollgepackten Woche gab es einen entspannten Samstag, um weitere Ecken von Toronto zu entdecken.

Toronto ist einfach riesig! Und dementsprechend gibt es so viele unterschiedliche Gegenden, so viele Kulturen, unterschiedliche “neighbourhoods”, Baustile, Farben, Stimmungen…bisher habe ich nur einen Bruchteil kennen gelernt.

In der Nähe von Torontos “Altstadt” (old town) gibt es das sogenannte “Distillery District“. Dieses 2003 neu renovierte Industrieviertel ist nun ein Sitz von vielen kleineren Handwerks-Geschäften (Silberschmuck, Ledertaschen, Holzmöbel…). Mich hat es stark an Gastown in Vancouver erinnert – beide sind um etwa dieselbe Zeit (1840/1860) entstanden. Eine schöne Ecke zum “bummeln”.

Distillery District
Distillery District
Distillery District
Distillery District

 

Am Freitag Abend haben Fitore und ich uns mit einer weiteren Freundin aus Vancouver-Zeiten getroffen: Karen, aus dem französisch-sprachigen Teil Kanadas, lebt mittlerweile auch in Toronto. Sie ist Künstlerin und hat uns zu einer kleinen Gallerie-Tour eingeladen. Und wieder eine neue Ecke kennen gelernt: Bloor West Village (etwas schäbig, aber neu im Kommen :-))

Gallery Night
Gallery Night mit Fitore und Kareen
Gallery Night
Gallery Night
Gallery Night
Gallery Night

 

Am Samstag ging es dann mit Fitore und ihrer Mutter zum einkaufen. Glücklicherweise landeten wir mit der Strassenbahn in einer Sackgasse (aufgrund der tausend Baustellen in dieser Stadt) und mussten an einer anderen Haltestelle aussteigen. Dort begann gerade zufällig ein polnisches Strassenfest, das wir uns nun munter anschauen konnten. Welch schöne Gegend – und hui, europäische Erinnerungen überall. Wir drei waren froh überrascht.

Polish Festival
Polish Festival
Polish Festival
Polish Festival
Polish Festival
Polish Festival – Sauerkraut
Polish Festival
Polish Festival – traditional dance

Haha, neben Sauerkraut (Bigos) gab es auch traditionelle Musik und Tänze – famos.

Und nicht nur das, es gab auch an jeder Ecke kleine Zeichen mit einem Willkommensgruss: ein Geschäft mit dem Namen “fro(o)ck” (fast mein Spitzname…frook, aber das lernen die hier schon noch :-)) und ein Kinderbild mit dem Namen “Franke” (mit dem u und dem n hatte ja schon manch einer Probleme…auch hier schau ich drüber hinweg :-))

Polish Festival
Da ist Frook!
Polish Festival
Frauke, nicht Franke

Alles in allem ein sehr gemütlicher, erlebnisreicher und lustiger Tag. Diese Stadt hat jede Menge zu bieten – und ich freue mich schon auf die weiteren Entdeckungen.

Happiness
Happiness: Fitore, Mom + frook

 

 

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