Uiuiuiui, los geeeehts! Mein offizieller Start bei FCV ist zwar erst am 16. Januar – aber ich habe diese Woche schon den gefühlten ersten Schritt hinter mich gebracht 🙂

Wir sind gerade in einer hektischen Phase in einem Projekt angelangt – Zusammenarbeit und ständiger Austausch wird wichtiger denn je. Und endlich, endlich erhalte ich auch nach und nach Namen und Kontaktinformationen von den Personen, die mir wichtigen Input liefern oder denen ich wichtigen Input liefern kann. Die ersten Türen öffnen sich also.

Am Dienstag habe ich mich dann auch spontan dazu entschlossen, meinen ersten Tag im Office in Toronto zu verbringen. Wir hatten ein wichtiges Meeting – wobei die meisten Teilnehmer dabei zwar in Vancouver sitzen, aber hier in Toronto die Designerin arbeitet, so dass ich mich zumindest mit ihr persönlich austauschen konnte. Und wo ich dann schon mal im Büro war, dachte ich mir, blieb ich doch gleich den Rest des Tages. Als Aufwärmübung quasi.

Und ja, Aufwärmübung war es in der Tat. Erst jetzt ist mir bewusst geworden, dass ich die letzten 4 Monate jeden Tag komplett ALLEINE in meiner kleinen Bude sitze zum arbeiten. Und den Fakt find ich eigentlich nicht dramatisch. Ãœberrascht hat mich nur, wie seltsam es sich anfühlte, plötzlich wieder in einem Büro zu sitzen! Mit Menschen drumherum! Und es läuft das Radio nebenbei. Und Leute telefonieren und reden miteinander. Da wird rumgelaufen. Es gibt immer wieder Unterbrechungen und Störungen bei der Arbeit. Und ich kann meinen Tag nicht mehr so frei gestalten. 🙂

Ja, das wird wieder eine Umgewöhnung. Aber es sind nette Menschen im Büro. Wir sind insgesamt 8 Personen – und haben mindestens doppelt so viele Arbeitsplätze, das Büro ist also halb leer. Und kahl und kalt und unkreativ und bäh. Aber gut. Wird schon noch.

Und bereits jetzt spüre ich den “Toronto-Vancouver-Graben”: als Team vor Ort wächst man einfach stärker zusammen, da können auch keine Telefon-Meetings Abhilfe schaffen. (Und die Grösse der Distanz scheint auch keine Rolle zu spielen – denn so einen Graben gabs auch schon zwischen Bern und Zürich :-)).

Die supertollen News sind aber: meine erste Arbeitswoche wird in VANCOUVER beginnen! Yay! Ich werde zu einem “onboarding” Training zum Mutterschiff nach Vancouver eingeladen. Dort gibt es einen offiziellen Begrüssungstag für alle Neulinge – und ich bleibe dann dort insgesamt eine Woche, um das Team kennen zu lernen. Woooow, freu mich riiiiieeeesig!! Yes, neue Energie!!!

 

Und nun noch eine kleine Film-Empfehlung: komme gerade zurück vom Kino-Abend mit Fitore. Heute gab es “The Secret Life of Walter Mitty” – seeeeehr zu empfehlen. Noch nicht einmal so sehr wegen der Story (es geht um Walter, den Tagträumer, und wie er seine Grenzen durchbricht :-)), sondern vielmehr wegen der wunderschönen Bilder!! Grönland, Island, Himalaya…fantastico!

Und damit geh ich jetzt auch sch̦n kuschelig ins Bettchen Рbuona notte.

 

 

2 thoughts on “Running wild”

  1. Kennst du auch das Original, eine Kurzgeschichte von James Thurber? Ich hatte sie im Schulunterricht und fand es in den letzten Wochen leicht verwirrend, dass alle von einem Film redeten mit einem Titel, der mir vage aus Teenagerzeiten bekannt war. Jetzt habe ich nachgelesen. Die erste Veröffentlichung war 1939 im „New Yorker“ und freundlicherweise haben sie diesen Artikel (also Thurbers Text) im Online-Archiv.

    Ansonsten hoffe ich, dass man dir deinen freiwilligen Arbeitstag bezahlen wird, und dass du innovative Wege zur Überwindung dieses Grabens findest. Oh, da fällt mir ein, hier im Büro in Bern steht ja dieses „Stargate“, das den Bern-München-Graben überbrücken soll und immer noch nicht in Betrieb ist …

    1. Ah, genau – es gibt auch eine frühere Verfilmung der Story von 1947. Fein, die Kurzgeschichte muss ich mal durchlesen.

      Und das Stargate fand ich ne feine Idee; schade, dass es nie ins Rollen gekommen ist. Trotz all der Technologien, ich finde eine “Teambildung” über Distanzen hinweg super schwierig; der direkte Austausch ist doch so viel intensiver und reichhaltiger als ein Video-Chat. Aber: es sind Anfänge 🙂

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