Dieses Wort hätte ich dir gegenüber sicherlich öfters gebrauchen sollen: Danke. Danke für alles, was ich durch dich erfahren durfte – und danke für all deine Spuren und Ein-drücke, die du bei so vielen Menschen hinterlassen hast. Danke, dass ich dich weiterhin in so vielen Dingen und Personen weiterhin erleben darf. Und danke für alles, was ich von dir oder durch dich gelernt habe.

I. Was ich VON dir gelernt habe:

LoveNächstenliebe, für andere da sein, hilfreich zur Seite stehen und unterstützen, hierin warst du ein ganz grosses Vorbild. Und Liebe bewegt. “The love we give is the only love we keep.”

 

smileDies habe ich vor allen in den letzten Jahren von dir lernen können: die positive Einstellung (nicht immer, nicht gegenüber allem, aber doch oft genug in schwierigen Situationen). Wir bestimmen selbst, wie wir auf das Leben schauen – und ich habe lieber Falten um den Mund vom Lachen als Falten auf der Stirn vom Stirnrunzeln 🙂

 

learningDeine unbegrenzte Neugierde und deine Liebe zur Recherche: wann immer du neuen Themen oder Begriffen begegnet bist, wurde zum Lexikon gegriffen – oder später dann auch fleissig im Internet nach Antworten gesucht. Und diese Wissbegierde ist nie versiegt.

 

II. Was ich DURCH dich gelernt habe:

ballastIch habe deine Sammelwut nie so richtig verstehen können. Von aussen betrachtet sah ich darin immer nur eine erdrückende und wachsende Enge. Meine häufigen Umzüge haben mich dort etwas anderes gelehrt: es ist gut – und wichtig – Ballast loszuwerden.

 

twosidesDiskussionen mit dir waren oft schwierig, teilweise unmöglich. Für dich gab es oft nur einen Standpunkt – nämlich deinen. Dies hat mich schnell gelehrt, dass es nie nur “eine Wahrheit” gibt und das jeder Mensch seinen eigenen Blickwinkel hat. Sich in andere Menschen hinzuversetzen, die Welt von unterschiedlichen Perspektiven wahrzunehmen, macht für mich das Leben spannend.

 

listen“Was sollen denn die anderen denken!” – einer deiner Lieblingssätze und ein häufig gebrauchtes Argument. So häufig, dass ich es schnell nicht mehr hören konnte – und lieber den anderen Weg gewählt habe: ich finde es wichtiger (und auch schwieriger), seine eigene Stimme zu hören und ihr zu folgen, als mich von (den oftmals auch nur eingebildeten) Meinungen anderer leiten zu lassen.

 

III. Woran ich dich öfters hätte erinnern sollen:

limitsFür andere da sein ist wunderbar, sinnstiftend und kann auch neue Energien freisetzen. Dennoch kann man auch hier an Grenzen stossen. Um für andere da sein zu können, muss man auch ganz bei sich sein. Daher darf der Blick auf das eigene Wohlbefinden nie untergehen – und es ist durchaus erlaubt, sich auch um sich selbst zu kümmern.

 

pastNicht immer leicht – aber man muss loslassen können. Ballast aus der Vergangenheit mit sich herumzuschleppen kann zu einem erdrückenden Rucksack werden und irgendwann wird die Kraft zum tragen nicht mehr reichen. An Vergangenem festhalten bedeutet oft auch Stillstand; das Weitergehen wird erschwert. Auch hier heisst es also: sich von Ballast befreien und die Gedanken zwischendurch “reinigen”.

 

proudDas hättest du viel öfters sein können: ab und zu einfach mal stolz sein auf das, was man geleistet hat. Und das war eine Menge.

 

Danke für all dies – und noch mehr.

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