Die letzten Tage drücken langsam mächtig auf die gute Laune.

Ich kann mich noch gut an meine Zeit in Vancouver erinnern, das fabelhafte erste Jahr – und das bedrückende zweite Jahr, wo plötzlich alles grau und trist schien. Vor allem wegen dem regnerischen Wetter, dass in Vancouver ca. 7 Monate im Jahr herrscht 🙂

Und auch wenn es in Toronto längst nicht so viel regnet – so wirklich viel Sonnenschein hatten wir dennoch seit einiger Zeit nicht. Was aber langsam wirklich frustriert: es wird und wird nicht wärmer (und das ist absolut untypisch für Toronto, eigentlich kennt man hier schon so etwas wie “Frühling”).

Und so bleibt es grau, trübe und dazu absolut windig. Ãœberhaupt nicht mein Fall. Ich brauche Luft, will durchatmen – und das fällt mir immer schwerer. Das tägliche Verkehrschaos auf meinem Arbeitsweg, die riesigen Wolkenkratzer, die jeglichen Sonnenstrahl aus der Stadt verbannen, Baustellen an jeder Ecke (selbst die Fussgängerwege am See, also meine Joggingstrecke, sind nun aufgerissen und abgesperrt…)

Nun denn, heute stand ein neuer Versuch an, mich aus der Stadt etwas fortzubewegen. Ab aufs Bike, dem Wind getrotzt und 30km in den Osten geradelt. Dabei bin ich immer wieder dem Schild “WaterTrail” gefolgt, in der Hoffnung, irgendwann auf einen schönen Radweg am See zu stossen – aber weit gefehlt. Meine Tour führte mich hauptsächlich durch Wohngegenden, an einer Stelle gab es eine kleine Strandpromenade – aber alles in allem: trist, grau und eisigkalt.

Wohngegend
Wohngegend – endlich weg von den Hochhäusern
Wasserreservoir
Wasserreservoir – das schönste Gebäude, an dem ich auf meiner langen Tour vorbeikam 🙂
Ontariosee
Der Ontariosee…hinter dem Gestrüpp

 

Aber bis zum Sommer will ich noch durchhalten: angeblich soll sich die Stadt dann komplett verwandeln, happiness an jeder Ecke 🙂 Bin gespannt.

Für heute bleibt: ein grauer Eindruck von meiner Radtour 🙂

 

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