New York, Neeeew Yoooork!! Bin soeben von meinem ersten Besuch in dieser unglaublichen Weltmetropole zurückgekehrt. Ein kurzer Wochenendausflug – denn die Welt will ja erkundet werden 🙂

Ich sitze hier entspannt und glücklich vor meinem Laptop, durchstöber meine vielen geknipsten Fotos und drehe mich wieder und wieder in meinem mentalen Bilderkarussell. So viele Erlebnisse, so viele Geschichten, die ich wieder erzählen kann, wow!

Daher hier zum Einstieg erst einmal eine kurze Zusammenfassung – in den nächsten Tagen werde ich meine Eindrücke Stück für Stück ergänzen.

New York liegt ca. 800km südwestlich von Toronto, also nicht ganz so um die Ecke (für nordamerikanische Verhältnisse allerdings doch :)). Man ist in 1.5 Stunden von Toronto aus hingeflogen – die Flugpreise sind jedoch für die Kürze der Strecke unverschämt teuer und ähneln so ziemlich den Preisen, die man für einen Flug von Frankfurt aus zahlen würde (500-600 CAD). Es gibt allerdings auch die Billig-Variante zum Reisen: Busfahrt. Von Toronto gibt es regelmässig Nachtfahrten mit Bussen, eine Fahrt dauert ca. 10 Stunden, man fährt am Abend los und ist am nächsten Morgen in der anderen Stadt.

Fahrt Toronto-NewYork
Fahrt Toronto-NewYork

Da dieses Wochenende hier in Kanada ein verlängertes Wochenende ist (Victoria Day am Montag), habe ich die Gelegenheit genutzt: Freitag nach ging es los, Sonntag nacht dann wieder zurück.

Haha, die Fahrt alleine war eine Story für sich und verlief auch nicht ganz so reibungslos (dazu später mehr), weshalb ich letztlich genau 33 Stunden in New York verbringen konnte. In dieser Zeit habe ich aber jeeeeede Menge gesehen:

Von New Jersey angefangen, wo sich meine kleine Unterkunft befand, über die touristischen Ecken in Manhatten (Times Square, 9/11 Memorial, Central Park) bis rüber zu Williamsburg und Brooklyn mit der weltberühmten Brooklyn Bridge. Es war soooo beeindruckend.

My walk
My walk: 2 days

Was mich am meisten an meinem kleinen Ausflug gefreut hat:

– Ich weiss endlich wieder, wie sich 20 Grad anfühlen! Es war traumhaft schönes Wetter, sonnig, warm – perfekt, um neue Energie zu tanken.

– Blumen und frische Farben im Stadtmief! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich an dem ersten Kirschbaum gefreut habe, dem ich innerhalb der ersten 5 Minuten von meiner Erkundungstour begegnet bin. Endlich wieder Grün! Wie sehr vermisse ich das hier im farblosen Toronto.

Spring in NewYork
Spring in NewYork

– Strahlende Gesichter und freundliche Menschen! Woooow, ich habe an so vielen Ecken Menschen begrüsst, so oft ein freundliches “have a nice day, beautiful lady” empfangen und in viele freundliche Gesichter blicken dürfen. Was für eine Erholung für die Seele im Vergleich zum verbitterten und aggressiven Ton, der in Toronto herrscht.

Hach, es tat soooo gut! Auch wenn ich von einer Grossstadt in eine noch viel grössere Stadt gereist bin, mich nicht unbedingt in der Natur aufgehalten habe und auch die Reise selbst alles andere als erholsam war: diese paar Stunden in New York haben mich extrem inspiriert.

Nach diesem Ausflug fühlt sich Toronto plötzlich sehr klein und “Möchte-Gern” an. Aber nicht nur auf die Grösse bezogen; Toronto wirkt auf mich noch sehr in der Findungsphase – und das ist kein Wunder, denn diese Stadt ist extrem schnell gewachsen in den letzten Jahren. Mit einem Schlag haben immer mehr Firmen hier ihren Sitz aufgemacht, mehr und mehr Menschen sind in die Stadt gezogen – überhaupt, die gesamte Stadt ist eine einzige Baustelle, es wird ein Hochhaus neben dem anderen in einem rasenden Tempo hochgezogen, Strassen werden nach jedem Winter ebenfalls erneuert – und dieser Wachstum, der muss erstmal verdaut werden, daraus muss etwas Geschichte entstehen, bevor Toronto einen eigenen Charakter entwickeln kann. Ich habe diesen jedenfalls bisher noch nicht gefunden.

2 thoughts on “33 Stunden New York”

  1. Memo an Dich: Wir beide sind super, verstehen uns prima, aber nein, wir machen keine Reise zusammen 🙂
    Big Hug, hab Dich lieb!

  2. Haha, verstehe ich nicht – meine etwas chaotische und unorganisierte Reiseart kann durchaus seine Reize haben 🙂

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