Ja, es it wieder einmal sehr ruhig hier in diesem Blog. Ich m̦chte gerne teilen, mit-teilen Рaber ich bin momentan sehr froh um jede Minute, die ich nicht vor dem Bildschirm verbringe.

Gerade habe ich meinen Monatsabschluss gemacht, Ausgaben verwaltet und Rechnungen geschrieben. Als ich die Stunden gesehen habe, die ich in diesem Monat gearbeitet habe, musste ich kurz heulen – und dann tief durchatmen: Das ist dein Leben! Das ist das, was du mit deiner Lebenszeit momentan machst!

Der nächste Gedanke war dann glücklicherweise nicht ganz so erschreckend – denn ich mache etwas, was mich ausfüllt, was eine Leidenschaft von mir ist. Ich liebe meinen Job und ich mag die meisten Projekte, an denen ich momentan arbeite. Aber es gibt auch noch ganz viele andere Dinge im Leben, die ich liebe – und die gerade immer stärker aus meinem Blickwinkel verschwinden, weil ich zu sehr in die “work-aholic” Spirale reinrutsche. Zu viel Leidenschaft tut dann eben auch nicht gut.

Beruflich ist mein Leben also gerade ein voller Erfolg. Aber wohin trägt mich das? Selbst die Wandertouren, die ich versuche in ein arbeitsreiches Wochenende reinzuquetschen (und genau so fühlt es sich an: gequetscht und gedrängt) bringen mich nicht mehr richtig “zu mir” – die nie endende Liste mit noch zu erfüllenden Aufgaben und die stets tickende Uhr sind meine steten gedanklichen Begleiter.

Ich habe mich längere Zeit mit Zeitplanung beschäftigt – und habe nun das Gefühl, dass ich zu effizient geworden bin: mein Tag ist im Minuten-Takt strukturiert und jede Ecke ist ausgefüllt. Das muss sich ändern. Zurück zum Sein!

Hier sind einige Einblicke von den letzten Wochen, in denen ich versucht habe, das Sein wieder einzufangen - jetzt muss ich es nur noch schaffen, in diesen Momenten keinen Stress zu fühlen 🙂

Meine Wanderstour am “Hausberg” Mount Seymour vor einigen Wochen: Gestartet im Nebel – um dann doch noch die Sonne zu finden.

Wandern im Nebel
Wandern im Nebel

 

Meine Bike & Hike Tour in North Vancouver: 30 km mit dem Rad und 5 Stunden Wanderung – yap, ich spüre meinen Körper noch 🙂

Ausblick von Mount Fromme
Ausblick von Mount Fromme

Sushi am Strand nach Feierabend (*prust*) – denn das Strandleben haben wir hier vor der Haustür. Und es wird Sommer!

Sushi nach Feierabend am Strand
Sushi nach Feierabend am Strand
Abendsonne am Strand
Abendsonne am Strand

Gestern: Ausflug nach Squamish, wo ich nach laaaanger Mountainbike-Abstinenz (fast 2 Jahre!) endlich wieder eine richtig coole Tour über Stock, Stein und Wurzeln erleben konnte! I miss my bike!

Mountain Biking in Squamish
Mountain Biking in Squamish
Biker Frauke
Biker Frauke

Und zuletzt: mein Versuch, mich “offline” kreativ auszuleben. I miss the mountains just as much!

Mein Malversuch
Mein Versuch mit dem Pinsel: I miss the mountains

So, prima. So sitzt der Fokus doch wieder richtig. Mehr davon bitte 🙂

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.