Wow, ich glaube, ich verdaue erst jetzt so langsam, was ich am Samstag hinter mich gebracht habe. Absolutes Erlebnis – und ich bin noch immer froh, dass ich nicht wusste, worauf ich mich eingelassen habe 🙂

Am Freitag habe ich die spontane Einladung zur einer recht intensiven Skitour erhalten: 38km in 10 Stunden. Das klang zwar bereits nach einer Herausforderung, aber mir war nicht wirklich bewusst, was achtunddreissig Kilometer fĂĽrs “Skiwandern” bedeutet.

Unsere Tour im Ăśberblick
Unsere Tour im Ăśberblick

Jedenfalls hat mich das nicht abgeschreckt, um an meinen Plänen fĂĽr Freitag abend festzuhalten: da hiess es dance party mit den girls, yay! Shake it baby – und auch wenn ich den Abend kurz gehalten habe (war um 1 Uhr im Bettchen), dann war es trotzdem nicht genug Schlaf, um ausgeruht zu sein fĂĽr dieses Abenteuer (um 5 Uhr ging es wieder raus). Selbst Schuld – und: man lernt eben nie aus 🙂

Früh morgens ging es also los am Samstag. Mit insgesamt 9 Leuten sind wir nach Whistler gefahren, sind dort mit Sack und Pack auf die erste Gondel gehüpft und haben uns gemächlich zum Startpunkt unserer Tour begeben, rauf auf 1600m.

Dort angekommen ging es dann los mit dem Spass: die nächsten 11 Stunden hiess es: Skifelle rauf, wandern, Skifelle runter, Abfahrt, Skifelle rauf…

Die Gipfel
Die Gipfel die wir passierten

 

Los gehts
Los gehts

 

SpearheadTraverse
SpearheadTraverse

Bereits nach der ersten Stunde ahnte ich dann langsam, worauf ich mich eingelassen hatte: das war nicht nur eine lange Wanderung, da gab es auch ziemlich steile Partien zwischendurch, wo wir unsere Skier an den Rucksack schnallen mussten und Hänge raufkraxeln durften. Hallo Höhenangst, die habe ich so einige Male getroffen an diesem Tag.

Klettern
Klettern

 

Klettern
Mit Ski…

 

SpearheadTraverse
Oben angekommen

 

Mondlandschaft
Mondlandschaft

Ich weiss nicht, wie hoch der höchste Gipfel lag, den wir erklommen haben – aber insgesamt haben wir ĂĽber 2000 Höhenmeter hinter uns gebracht. Es war jeeeeeede Menge Auf und Ab…

Auf und Ab
Auf und Ab

 

SpearheadTraverse
SpearheadTraverse

 

Abfahrt
Abfahrt

 

Mit Wilson
Mit Wilson

 

Riesen Muschel
Riesen Muschel

Die Aussicht war traumhaft, einfach einmalig. Wir hatten so ein GlĂĽck mit dem Wetter – strahlender Sonnenschein (so dass wir, trotz mehrfachem Einschmieren, alle mit dickem Sonnenbrand zurĂĽckkamen), blauer Himmel – gigantisch! Ich muss zugeben, dass ich mit meinen 4 Stunden Schlaf ziemlich gekämpft habe gegen Ende der Tour – but I made it!

Die Tour fĂĽhrt im Prinzip von einem Gipfel des Skigebiets (Blackcomb) zum anderen Gipfel (Whistler); unsere Tour endete also im Wald und schliesslich auf der Talabfahrt ins Whistler-Dorf. Um 21 Uhr kamen wir dort an – extrem kaputt, aber ĂĽberglĂĽcklich.

Unfassbar
Unfassbar

 

Die Gruppe
Die Gruppe

Erst am nächsten Tag, als ich ein wenig ĂĽber diese Tour recherchierte, lernte ich, dass diese Tour meistens in 3-4 Tage absolviert wird (Wintercamping ist angesagt). Und wir haben das also in einem Rutsch gemeistert – feine Sache 🙂 Die schnellste Person hat es in 4 Stunden geschafft – das nennt man dann wohl Skitouren-Rennen.

Hier noch ein Video, dass ich auf YouTube gefunden habe, mit EindrĂĽcken der Landschaft:

 

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