Ein neuer Abschnitt hat  begonnen, ein  erfolgreiches Wochenende liegt hinter uns: umgezogen. Noch etwas wehmütig, aber schon recht gut angekommen.

Unser Umzug verlief sehr viel besser als unser Zusammenzug vor 1.5 Jahren, wir lernen also doch noch dazu 🙂 Einen Haushalt umzuziehen ist  viel einfacher, als zwei Haushalte zusammenzufügen – ich muss gestehen , ich bin doch etwas traumatisiert von unserem Zusammenzug und hatte daher so einige Bedenken.

Am Samstag  haben wir den gesamten Tag mit Kisten packen verbracht – da wird einem erstmal wieder bewusst, wieviel Kram man doch hat. Verlief aber alles recht reibungslos und überwiegend frohen Mutes 🙂

Wilson am anpacken
Wilson am anpacken

Unsere Lernerfahrung hat uns auch dazu bewogen, diesmal ein Umzugsunternehmen zu engagieren – soooooooo viel einfacher, das war eine echte Wohltat! Wir haben alles fein in Kisten gestapelt…

So viele Kisten
So viele Kisten
So viele Kisten
So viele Kisten

…und die Umzugsboys haben dann alles ruckzuck eingeladen…

Alles leer
Alles leer
War das anstrengend
War das anstrengend

…und ebenso zackig ausgeladen. Nach  4 Stunden war alles vorbei – und wir standen in unserem neuen Chaos.

Und alles in der neuen Wohnung
Und alles in der neuen Wohnung
Chaos
Chaos

Zum Glück kann so ein Umzugstag berauschend wirken: wir haben uns fleissig auf eine Kiste nach der anderen gestürzt und hatten bis 21 Uhr so ziemlich alle Kisten ausgepackt. Nur das verstauen wird zu einer Herausforderung: unsere neue Wohnung ist um einiges kleiner als die alte Wohnung…heieiei, wohin mit all unserem Sportequipment?

Kein Platz mehr
Kein Platz mehr

Aber unser Wohnzimmer sieht schon etwas gemütlich aus.

Eingerichtet
Eingerichtet

Wir werden uns Stück für Stück weiter einrichten. Die grösste Arbeit ist getan – und das merke ich nun auch. Mein Energielevel ist am Boden, meine Stimmung auch nicht besonders – fühlt sich gerade alles noch kratzig und schrecklich ungewohnt an. Wir wohnen nun “auf der anderen Seite”, offiziell nicht mehr in Vancouver, sondern in Nord Vancouver. Um in die Stadt zu kommen, müssen wir uns entweder durch dichten Verkehr auf einer der beiden grossen Brücken kämpfen oder  mit dem Boot rüberschippern (der Seabus, eigentlich ganz süss).

Hier ist alles viel ruhiger, es gibt quasi keinen Strassenlärm (ist noch so fürchterlich ungewohnt, besonders beim Schlafen) und überhaupt wirkt hier alles viel ausgestorbener und langweiliger. Dafür kommen wir theoretisch schneller  zu den Mountainbike-Trails und Rennstrecken im Wald – wenn man nicht in den Berufsverkehr kommt. 🙂

Bin mir noch nicht sicher, wie schlau die Wahl unserer neuen Wohnung war, wir werden sehen. Aber jetzt erstmal die nächsten Arbeitstage überstehen und dann die Koffer für Europa packen – am Freitag gehts los!

Bis bald – auf der anderen Seite 🙂

Ausgepackt
Ausgepackt

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