Jetzt hat es uns doch noch erwischt, wie schön: wir haben den ersten Schnee hier in Vancouver für diese Wintersaison. Auch wenn es nicht gerade der “extreme Schneesturm” wurde, der im Wetterbericht angekündigt war, so hat es immerhin für ein wenig Puderzucker auf den Strassen gereicht.

Morgenspaziergang mit Wilson und Ace

Hier in der Stadt ist mir der Schnee ja schnuppe – aber wenns hier schneit, dann in den Bergen erst recht, und das macht mich glücklich.

Dieses Wochenende haben Wilson und ich einen Einführungskurs ins Skitouren geleitet – und dafür kam Neuschnee eben gerade recht. Der Kurs war ein Erfolg: insgesamt 12 Neulinge, die wir in zwei Gruppen zu je sechs Personen aufteilten. Die Gruppe, die ich mit Wilson betreute, war neugierig, gesprächig und guter Dinge, wir hatten also jede Menge Spass.

Wilson war ein prima Lehrer, der an jeglichen Ecken Tipps und Hinweise geben konnte. Ich bin mit meinem doch noch blutjungen Erfahrungsschatz eingesprungen wo immer ich konnte. Man wird sich wieder bewusst, wie viele Kleinigkeiten man mittlerweile als Selbstverständlichkeit hinnimmt – zum Beispiel immer Pflaster dabei zu haben für eventuelle Blasen (oder die kanadische allround Lösung: Duct Tape :)).

Und man sieht wieder, was man alles schon kann – und nicht nur, was man alles noch lernen möchte 🙂 Beim Skifahren im Tiefschnee fühle ich mich noch immer nicht 100% sicher und bewundere immer die kanadischen Wildbuben, die scheinbar mit Tiefschnee und Wald (tree skiing) aufgewachsen sind.

Unsere Anfängergruppe war da richtig süss anzusehen: einer nach dem anderen machte sich auf zum ersten Schwung auf der Abfahrt – und *schwupps*, in den Schnee geplumpst. Plumps, plumps, plumps, plumps…das passiert mir zum Glück nicht mehr soooooo oft (aber noch oft genug! :D)

Am Ende des Tages hatten wir noch immer lauter strahlende Gesichter um uns herum, wie schön!

Ja, lehren kann beflügeln. Das werde ich diese Woche auch gleich nochmal erfahren, da ich diese Woche UX unterrichte – juchhe. Ein Monat des Gebens 🙂

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