Etwas aufregendes oder aussergewöhnliches gibt es gerade nicht zu berichten. Aber vielleicht ist das ja schon etwas aussergewöhnlich: einfach mal keine Neuigkeiten 🙂

Die letzten Tage hat uns Ace ziemlich auf Trab gehalten. Nachts wird ums Bett geschwänzelt und der Kopf ständig geschüttelt – und am morgen werden wir dann mit einer “duftenden Überraschung” begrüsst. Irgendetwas stösst ihm da wohl auf. Nach einer Tour zum Tierarzt war die Diagnose: Lebensmittelallergie. Worauf? Ja, da kann man natürlich ganz schön viele Dollar bezahlen, um einen Test zu machen – der dann mit “Wahrscheinlichkeitsergebnissen” zurückkommt.

Momentan kochen wir Reis und setzen Ace auf Diät, etwas hilfts.

Um diesen tollen Allergietest zu machen, mussten wir am Sonntag dann kurz rüber in die USA düsen (sind ja nur 1.5 Stunden bis zur Grenze), damit Ace’s Speichelprobe so schnell wie möglich und ohne Grenzkontrolle zum Labor kommen kann. Wir waren diesmal bei einem besonders lustigen Grenzübergang, zu Point Roberts: das ist quasi nur eine kleine Landzunge, die amerikanisch ist. In diesem Örtchen gibt es nichts ausser ein paar Strandhäuser und jeeeeede Menge Postannahmestellen. Denn dieser Ort wird von Kanadiern als Postfach benutzt – so lassen sich Zölle und teure Versandgebühren vermeiden, wenn man etwas aus den USA bestellen will.

Ja, und damit war das Wochenende vorbei und die Arbeit ruft.

Und um mit Goethe zu enden:

Und ich geh meinen alten Gang
Meine liebe Wiese lang.
Tauche mich in die Sonne früh
Bad ab im Mond des Tages Müh.
Leb in Liebes Klarheit und Kraft,
Tut mir wohl des Herren Nachbarschaft,
Der in Liebes Dumpfheit und Kraft hin lebt
Und sich durch selt’nes Wesen webt.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

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