So kommt mir mein Leben momentan vor: ein wildes Herumgespringe, ein Sich-Überschlagen, viel Lachen, viel Spass, aber man weiss auch nicht genau, wo man gerade ist, die Welt steht auf dem Kopf. Einfach viel.

Heute is Montag – und ich bin in ständiger Panik, dass bereits Freitag ist. Freitag ist Abflug nach Deutschland – aber bis dahin muss noch so viel erledigt, abgeschlossen und organisiert werden.

Am Freitag ist Wilson nach Toronto geflogen: sein erstes Haus wird gebaut! Es ist dasselbe Haus, dass sie für die Architektur-Messe im Januar in Toronto aufgebaut hatten – doch nun kommt es raus in die Wildnis. Der Käufer besitzt ein schönes Stück Land auf einer der Insel in Ontario. In den letzten Tagen wurde das Fundament fertiggestellt, heute wurde mit dem Grundgerüst des Hauses gestartet. Was für ein Erlebnis und was für ein Erfolg, ich freue mich für Wilson!

Das hiess für Ace und mich: home alone am Wochenende (und auch diese Woche). Wir haben die Zeit perfekt genossen mit Mountainbiken und trail running mit Freunden.

Ich habe mir endlich Zeit genommen, um meine Kreativ-Projekte voranzutreiben: ich möchte eine Gallerie erstellen mit Zeichnungen und Gemälden. Einige Fortschritte gab es am Samstag.

Am Sonntag abend sind Ace und ich zum Strand gebummelt, wo es ein “Outdoor-Konzert” gab: die Symphony von Vancouver hat eine gratis Konzert-Nacht gegeben. So eine schöne Idylle, mit Sonnenuntergang am Strand. Ein herrliches Ereignis.

Beruflich geht es in meinen Projekten drunter und drüber – natürlich direkt vor meinem Urlaub 🙂 Wie das eben immer so ist.

Und als Nebenprojekt richten Wilson und ich Stück für Stück unsere Wohnung ein: Es gab ein neues Sofa fürs Wohnzimmer (endlich mal ein richtig grosses, wo man sich ausstrecken kann). Mein Arbeitszimmer habe ich nun schon einige Male umgeräumt, hier kam eine Klappcouch dazu, so dass wir auch endlich ein Gästebett haben. Für Teppiche und Regale sind wir noch auf der Suche…

Gästebett im Arbeitszimmer, heute geliefert

Ace geniesst die Zeit ohne Wilson scheinbar in vollen Zügen: heute hat er es sich tagsüber erstmal schöööön gemütlich gemacht auf unserem Bett, musste mich kringelig lachen.

So, dann mal den Montag abend starten…oder besser: beenden. In wenigen Tagen heisst es: Hallo, Deutschland! 🙂

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