Nein, der Sommer ist noch nicht zu Ende – aber der Herbst rückt spürbar immer näher.

Am Samstag haben Wilson und ich mal wieder auf eine kleine Wandertour begeben. So herrlich der Sommer bisher war, diesmal haben wir einen der weniger schönen Tage erwischt. Aber immerhin: es hat nicht geregnet, es war einfach nur vernebelte, graue Stimmung angesagt.

Das machte die Wanderung extra spannend: morgens um 8 Uhr begannen wir mit unserem Aufstieg in der Berggegend von Chilliwack, mit Mount MacFarlance (2100 hm) als Ziel.

Für mehrere Stunden ging es stets bergauf, 1700 Höhenmeter mussten wir überwinden. Im Nebel wirkte das Grün der Wälder mit seinem Moos und Farnen besonders frisch, Nebeltropfen, die sich auf den Blättern sammelten…hat auch etwas.

Auf halber Strecke kamen wir an einem grossen See vorbei, wo bereits 2 Zelte aufgeschlagen waren. Kein schlechter Ort zum zelten…

Von hier aus ging es über Geröllfelder noch einige Höhenmeter weiter rauf zum See Nummer 2. Langsam wurde es kühler…

Auf 1850 Metern angekommen wäre nun noch der Endspurt angesagt – aber bei den Nebelschwaden hatte es kaum Sinn, auf den Gipfel zu steigen. Das sah Ace auch so.

Und damit ging es zurück – was steil raufführt, führt auch steil wieder runter, Knie und Oberschenkel lassen grüssen 🙂

Abends waren wir dann noch bei Freunden zum essen eingeladen. wir wurden mit einem typisch deutschen Gericht überrascht: Rolladen mit Knödeln (von unserer kanadischen Freundin mit koreanisch-deutschen Wurzeln hervorragend zubereitet) – was für ein Festmahl!

Und schon ruft auch wieder der Alltag: happy Monday!

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