Das letzte Novemberwochenende – Kinder, das wars dann bald auch schon mit 2019! Mein letztes Jahr in den 30ern…eieiei, wie die Zeit vergeht.

Nun, für den Moment werde ich mal nicht zu weit nach vorne blicken, sondern lieber zurück: oh du schönes Wochenende.

Hatte einen prima Auftakt am Freitag mit Simone, einer ehemaligen Kommilitonin aus meiner Studienzeit in Darmstadt. Wir haben uns vor einem Jahr hier in Vancouver wieder gesehen – und nun sind wir sogar (so gut wie) Nachbarn! Wurde Zeit für ein Wiedersehen, und da wir beide die tollen Saunalandschaften aus Deutschland kennen und vermissen, gab es am Freitag einen Saunaausflug. Aaaaaah, herrlich: entspannen, schwitzen und sich austauschen. Tat gut! Und bestätigte mich einmal mehr: ja, es gibt einen kulturellen Unterschied zwischen Deutschen und Kanadiern (Simone ist ebenfalls mit einem Kanadier zusammen).

Am Samstag morgen haben Wilson und ich uns in der Frühe auf den Weg zur Fähre gemacht: er wollte nach langer Zeit endlich mal wieder seine Freunde auf Vancouver Island besuchen (und dabei auch Ace zum Hundesitten für Weihnachten anbieten :)).

Samstag zogen wir dann also von Haus zu Haus: zunächst zu seinem Architekten-Freund Alex, der dieses Jahr in ein neues Haus gezogen ist – ein klasse Umbauprojekt, wir waren beeindruckt.

Dann gabs eine kurze Jogging-Runde am Wasser entlang – musste dringend meine Beine strecken.

Anschliessend zu Dave und Familie, wo wir das Familienchaos (3 kids) beim Abendbrot erleben konnten.

Und der letzte Stop war bei Timmie, der auf einem Boot lebt (momentan auf Land geparkt), dass er selber restauriert hat. Tim arbeitet am Hafen und ist ein toller Handwerker. Ich war überrascht, wie kuschelig gemütlich es in seiner kleinen Kajüte war – und genug Platz für uns alle zum schlafen hatte es auch 🙂

Am nächsten Morgen gab es einen kurzen Spaziergang an der Promenade entlang, bevor wir uns ein leckeres Frühstück in einem kleinen Diner gönnten.

Bevor Wilson und ich wieder aufs Festland fuhren, gab es noch eine intensive Rundtour im Yachthafen, wo Tim uns seine vielen Restaurationsprojekte zeigte. Ein Boot ist ziemlich viel Arbeit!! Mensch, an so etwas möchte ich nicht gebunden sein…obwohl viele wirklich schick aussehen.

Und das war er auch schon, unser kurzer Abstecher auf die Insel. So nah und doch so fern 😀

Und jetzt kommt der Winter. Das die Weihnachstzeit vor der Tür steht, merkt man in Kanada vor allem an den vielen Lichterketten, die nun überall im Übermass auftauchen 😀

Harbour on Vancouver Island
Haus in unserer Nachbarschaft

3 thoughts on “Ab auf die Insel”

    1. Haha, gestern haben sie tatsächlich hier bei uns gestartet – mit bunten Lichterketten in den Büschen. Sieht scheusslich aus 🙂

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