Zu dumm, man kommt doch immer wieder recht flott rein in den Alltag, ganz egal wie lange man sich eine Auszeit gönnt. Unsere spannende Rundreise liegt schon eine gefühlte Ewigkeit zurück – und Wilson und ich kämpfen beide auf unsere eigene Art mit der Realität. So richtig gut fühlt es sich noch nicht an.

Dafür blüht um uns herum alles: die Kirschblüten zeigen sich schon langsam (viel zu früh!), die Abende werden langsam länger, so dass ich die Sonnenstrahlen auf meinen Jogging-Runden geniessen kann.

Gestern habe ich eine tolle Skitour unternommen, mal wieder mit dem Alpenverein und einer netten Truppe. Dabei war auch ein anderes deutsches Mädel, Isabel, mit der ich mich super verstanden habe. Vielleicht eine neue Mountain-Bike Partnerin (damit ich nicht immer den Jungs hinter her wetzen muss :))?

Wir hatten jedenfalls tollstes Wetter! Zunächst ging es rauf zu einem Bergsee (dem “hängenden See”), wo wir uns die Pfade mit den dröhnenden Schneemobilen teilen mussten.

Von dort war es noch ein ganz schönes Stück bis zum eigentlichen Gipfel des “Rainbow Mountains”, unserem Ziel. Leider wartete dort kein Regenbogen auf uns, sondern nur Nebel.

Auf unserer Abfahrt fanden wir dann aber wieder schnell die Sonne und konnten den pulvrigen Puderzuckerschnee wunderbar auskosten.

Das letzte Stück war dann, wie üblich, eine Abfahrt durch den Wald, aber das macht mittlerweile richtig Spass!

Wie schön, wieder in der freien Natur zu sein, ohne Liftanlagen und Menschenschlangen. Ein fantastischer Tag!

Und das tolle an Vancouver: da kommt man vom Skifahren zurück und kann den Tag am Meer ausklingen lassen 🙂 Feines Leben.

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