Was für ein Wochenende. Mal wieder mit Vollgas voran, Wilson hat mir keine Pause gegönnt 🙂 Wir haben die Schönheit direkt vor unserer Haustür erkundet – in was für einem tollen Paradies wir doch leben.

Am Samstag haben wir uns aufgemacht zu einer 24 Kilometer langen Wanderung mit 1800 Höhenmetern. Entlang am Buntzen-See ging es zunächst rauf zu einem Grad, vorbei am Eagle Mountain. Die Gegend hier ist traumhaft, fast schon dschungelartig.

Am Grat angekommen hatten wir dann die tollste Aussicht auf den See, den Indian Arm (einer Meer-Enge) und auf die Stadt Vancouver.

Von hier ging es nun noch eine ganze Strecke rauf und runter, durch Nebelschwaden an riesigen Bäumen vorbei. Der Pfad wand sich zwischen zahlreichen kleinen Seen, die meisten davon allerdings recht moorig, wenig einladend.

Nach einigen Stunden kamen wir dann zum Höhepunkt der Wanderung: Eagle-Peak, der mit seinem weit gestreckten Felsplateau direkt über einer tiefen Schlucht majestätisch in die Höhe ragte. Traumhaft schön hier oben!

Anschliessend folgte noch ein zweiter Gipfel, der Dilly Dally Peak. Ace war hier schon langsam am Ende seiner Kräfte – doch leider hatten wir noch 10 Kilometer Weg vor uns.

Der Rückweg ins Tal und bis zum Auto war lang, doch wir kamen frohgemutes an. Was für tolle Eindrücke und Aussichten diese Wanderung uns bescherte!

Am nächsten Tag dann weiter mit Abenteuer Nummer 2 (Ace durfte sich zu Hause ausruhen): wir fuhren nach Whistler, um uns dort “Gravel-Bikes” zu leihen und damit nach Squamish zu fahren. Gravel-Bikes sind quasi Rennräder – super leicht, ohne Federung, aber mit breiteren Reifen, so dass man auf Schotterwegen bequem fahren kann. 65 Kilometer ging es auf einem tollen Wanderweg entlang. Und auch der war mit den tollsten Aussichten bestückt.

Wir durften einige Brücken überqueren, darunter die “Bungee-Bridge”, wo Bungee-Jumping angeboten wird (wusste gar nicht, dass wir das hier haben).

Wir haben den Cheakmus River mehrfach überquert, der mit seinem reissenden Strom Richtung Meer braust. Trotz heftiger Strömungen konnten wir Kajak-Fahrer sehen – beeindruckende Leistung.

Der Pfad schlängelte sich gemütlich durch Wälder vorbei an Seen – eine teilweise bizarre und märchenhafte Gegend.

Und wir fuhren an Schluchten entlang, unter uns dieEisenbahn-Schienen, gegenüber von uns Kletterer an steilen Felswänden.

Schon faszinierend, wir fahren diese Strecke so oft auf der Schnellstrasse entlang – doch mit dem Fahrrad den “Hintergarten” zu entdecken bringt noch einmal eine ganz neue Sichtweise. Eine tolle Tour. Und was ein intensives Wochenende. Hätte nun Lust auf Erholung 🙂

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