Endlich ist er auch hier gelandet, der Sommer. Wir hatten zwar einen schönen Frühling, der Juni hat sich dann eher von seiner Regenseite gezeigt, und selbst im Juli waren bei 16 Grad noch Pulli und lange hose angesagt. Aber seit diesem Wochenende kann ich endlich meine Sommerkleider aus dem Schrank zerren! 🙂

Das mussten wir erstmal geniessen. Am Freitag habe ich nach Feierabend eine Freundin am Strand getroffen und ging das erste Mal in diesem Jahr im Meer baden – herrlich!

Am Samstag sind Wilson und ich zu Granville Island spaziert, haben frischen Fisch gekauft und dem Sommer zugeschaut: so viele Segelboote, kayaks, Paddelboards und Boote auf dem Wasser!

Habe mich ausserdem am Brot backen versucht: mein erstes Roggenbrot mit einem selbst angesetzten Sauerteig. Insgesamt noch etwas fest, aber für ein erstes Mal: nicht schlecht 🙂

Am Sonntag ging es dann wieder auf zu einer Wanderung. Diesmaliges Ziel: Mt Gillespie in der Nähe von Squamish. Etwas gemässigt waren es diesmal nur 14 Kilometer und 1300 Höhenmeter – aber dafür im Schnee udn mit Kletterübungen.

Wir starteten auf 1200 Metern Höhe und waren damit schon ziemlich rasch im Schnee drin.

Ace war weniger begeistert: die Wanderung war ein rechtes Auf und Ab, für ihn gab es viel zu kraxeln, und das bei 26 Grad. Da kam der Schnee schon gelegen.

Die Wanderung führte an einigen Seen entlang, die all unterhalb von uns lagen, wir dafür aber einen tollen Blick auf sie hatten.

Nach etwas über der Hälfte kamen wir an einem überfrorenen See vorbei – schon komisch, Winter mitten im Sommer.

Und schliesslich der letzte grosse Aufstieg: Ace musste all seine Kletterkünste beweisen, um sich an den grossen Felsbrocken hochzuschieben. Den letzten Gipfel konnte er nicht mitmachen und wartete missgelaunt 50 Meter unter uns.

Wir hatten aber wieder einmal eine traumhafte Aussicht. So viele Berggipfel um uns herum – welchen wählen wir nur für unser nächstes Wanderziel?

Wieder mit Ace vereint, der heilfroh war, ging es dann an den Abstieg – jetzt ein Kinderspiel, denn wir mussten einfach nur auf dem Schnee runter rutschen 🙂

Ganz so einfach war es dann doch nicht – wir mussten ebenso Aufs und Abs zurücklegen wie beim Aufstieg, verlief aber alles problemlos. Am Abend hatten wir einen tot müden Wolf im Haus und genossen unseren leckeren Fisch zum Abendessen 🙂

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