…auch in den Bergen. In Vancouver sind es momentan 10°C bei viel Sonnenschein – da stecken sogar die Kirschblüten bereits ihre Köpfe heraus!

Das bedeutet aber nicht, dass die Skisaison schon zu Ende ist. Im Gegenteil, für Skitouren beginnt jetzt die beste Zeit: es gibt weniger Neuschnee, der bestehende Schnee hatte genug Zeit, um sich “zu binden”, eine prima Basis, auch für steilere Abfahrten.

Auf unserer Mehrtagestour im Garibaldi-Park sind wir an einigen schönen Stellen vorbeigekommen, die Wilson und ich nun noch einmal in Ruhe erkunden wollten. Daher setzten wir uns für Samstag das Ziel, noch einmal zur Elfin-Hütte zu wandern und von dort verschiedene Abfahrten zu testen. Wir nahmen diesmal Darin mit, ein ebenso fantastischer Skifahrer wie Wilson.

Los ging es bei bestem Sonnenschein und guter Laune.

Bei den wärmeren Temperaturen löste sich der Schnee schon an einigen Stellen, aber ganz ungefährlich – stattdessen zauberte er tolle Schneeskulpturen 🙂

Nach 3.5 Stunden und 11 km waren wir an der Hütte. Und ich war schon etwas kaputt. So schön es auch ist im Sonnenschein, ich hatte ganz vergessen, wie lang der Weg ist. Die ersten Blasen machten sich an den Fersen bemerkbar.

An der Elfin Hütte gab es erstmal eine kleine Verschnaufpause. Die Gegend ist sehr beliebt und zieht das ganze Jahr über Wanderer an. Das hat sich auch bei den Vögeln herumgesprochen, die jede Gelegenheit nutzen, um ein paar Krümel zu erhaschen.

Von der Hütte aus begann dann der erste Anstieg: um uns herum viele tolle Hänge, die traumhafte Abfahrten boten.

Die tolle Sonne hatte leider einen dummen Nebeneffekt: der Schnee wurde viel zu weich. So toll die Gegend auch aussah und so verlockend die Hänge uns anlachten, bei dem Frühlingsschnee machte es keinen Sinn, auf den Grat hinaufzusteigen. Wir genossen also die Aussicht und drehten wieder um – dabei musste man sich fast anschieben, um den Berg hinunterzukommen 🙂

Die Abfahrt zur Hütte war kurz, aber fein. Doch nun waren es ca. 8km Flachland, die wir auf unseren Skiern überqueren mussten…hach, wieso nochmal habe ich mit Skitouren angefangen? Wo bleibt der Spass? 🙂

Der Rückweg fühlte sich seeeeehr lange an. Aber endlich waren wir am letzten “Höhepunkt” angelangt, von hier an ging es nur noch bergab bis zum Auto.

Nach 7.5 Stunden und 26 km waren wir wieder am Parkplatz – ich war happy, aber auch ziemlich k.o. Das war eine der längsten Tagestouren, die wir bisher gemacht haben.

Am Sonntag wurde bei uns bereits auf Sommerzeit umgestellt – die Tage werden also wieder länger, da kann man auch längere Skitouren planen 🙂

Eine gute Woche!

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