Nach unserer miserable Skitour letztes Wochenende konnte wir das so nicht stehen lassen. Einer geht noch – und zwar so richtig. Mit Pauken und Trompeten endete (vermutlich?) die Skitouren-Saison für uns.

Noch einmal in die Berge, Richtung Pemberton, rauf auf 2600m Höhe. Gemeinsam mit Isabel, ihrem Freund James, Stas, Andy und Chak ging es los – 5 Uhr morgens war Abfahrt (alleine schon wegen des Schlafmangels möchte ich diese Saison beenden :D).

Wir starteten bei tollstem Sonnenwetter, wenn auch ziemlich frostig.

Unser Ziel war Mt Slalok, die Route führte über drei (überfrorenen) Seen – eine herrliche Lage für eine perfekte Skitour.

Es ging immer wieder abwechselnd durch den Wald und über einen See…Schatten und Sonne. Bis wir dann am oberen See und direkt unter unserem Gipfelziel standen.

Und damit begann der eigentliche Aufstieg. Insgesamt 1700 Höhenmeter mussten wir hinter erklimmen. Und das bei prallem Sonnenschein – was aber auch gut tat.

Der Aufstieg führte direkt zum Matier Gletscher – und wir wurden mit tollsten Eisspitzen belohnt, die in einem tiefen Blau uns entgegen blinkten.

Und so ging es immer weiter und weiter…über den Gletscher…

Kurz vor Ende gab es dann noch eine kleine Sonderübung: Skier auf den Rücken schnallen und zu Fuss den Berg raufstapfen, da es ein kleines steiles Stück zu überwinden gab.

Vor uns konnten wir schon die Spuren der ersten Abfahrer sehen…eine beliebte Gegend hier (immerhin gab es 1000 Meter Abfahrt bis zum See!)

Fast geschafft – eine kurze Verschnaufspause, um die gute Aussicht zu geniessen: was für tolle Berge um uns herum!

Und noch das letzte Stück bis zum Gipfel…

Geschafft!

Einmal tief durchatmen, Felle abziehen, Schuhe fest schnallen – und dann: los geht es in das Powder Vergnügen! So viel frischen Schnee haben wir die ganze Saison nicht gehabt, meine Beine waren schon nach den ersten paar Schwüngen müde 😀

Kurzes Durchschnaufen in der Mitte…uuuund weiter gehts.

Der Blick zurück: das sind wir alles abgefahren.

Und nun gibts erstmal Mittagspause unterhalb vom Gletscher. oberhalb vom See. Paradies.

Das war fein – bin aber auch kaputt. Die Hälfte der Gruppe sah das anders und hat noch einen zweiten Gipfel dran gehängt. Wilson, Isa, James und ich sind dann lieber gemütlich wieder zum Auto getrödelt und haben uns unterwegs noch mit den netten Vögeln angefreundet.

Eine herrliche Tour, ein perfekter Tag – bin jetzt bereit für den Sommer 🙂

One thought on “Eine letzte Tour im Frühling”

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