Wieder ein Wochenende in Freiheit 🙂 Letzten Freitag ist Wilson auf die Vancouver Insel gefahren zu einem “Boys Weekend”. Primaballerina, das gab mir die Möglichkeit, ein relaxtes “Me Weekend” einzulegen.

Das fing an mit: ausschlafen am Samstag Morgen, danach ein gemütlicher Bummel über den Bauernmarkt, der noch für einige Wochen in unserer Nachbarschaft jeden Samstag stattfindet. Anschliessend hab ich mir mein Bike geschnappt und bin durch die Wälder gedüst – noch gerade rechtzeitig bevor der Regen anfing 🙂

Der Rest des Tages verlief dementsprechend ruhig und gemütlich: ein gutes Buch, leckerer Tee und Kerzenschein. So schmeckt der Herbst 🙂

Am Sonntag habe ich mich dann richtig früh aus dem Bett gequält. Um 6 Uhr morgens ging es los, um eine Rundwanderung in unserer Gegend zu unternehmen: 17 Kilometer und 1800 Höhenmeter.

Gestartet bin ich im Nieselregen – was ok war, es ging ja erstmal eine ganze Weile im Wald bergauf. Für den Vormittag war Sonnenschein angesagt, so dass ich mich auf gute Aussichten von den Gipfeln freute. Zudem hatte der Regen auch etwas mystisches…

So langsam kommen die Herbstfarben überall durch, auch das machte den ersten Teil der Wanderung zu einem schönen Erlebnis.

Der erste Gipfel: Mt Harvey. Die Wolken verzogen sich tatsächlich, die Sonnenstrahlen wärmten angenehm: prima!

Am Magnesia Peak vorbei lief ich nun durch eine eigentlich wunderschöne alpine Landschaft mit kleineren Seen, einer Notfallhütte, weiten Wiesen – nur eben alles im Nebel.

Nächster Aufstieg: Mt Brunswick. Hier gab es noch einmal einen kurzen Hoffnungsschimmer: Sonnenstrahlen, blauer Himmel – nur rauf auf den Gipfel, um endlich eine schöne Rast einzulegen.

Doch oben angekommen zog es sich schon wieder zu. Ich beobachtet, wie eine kleine Gruppe von 4 Leuten das letzte Stück zum eigentlichen Gipfel erklommen – doch bei dem Nebel und den nassen Steinen war mir nicht so danach, dem nachzueifern.

Eigentlich wollte ich meine Runde noch etwas ausdehnen. Aber mittlerweile war ich vollkommen durchnässt und meine Motivation liess nach. Also machte ich mich an den Abstieg: 1500 Meter ging es schnurstracks runter – meine Oberschenkel danken es mir noch heute 😀

Auch wenn sich die Sonne nicht so richtig wie angekündigt hat blicken lassen, war es doch eine tolle Stimmung mit den Nebelschwaden, dem leichten Regen und den langsam aufkommenden Herbstfarben. Noch ist die Wandersaison nicht vorbei 🙂

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