Noch zweimal schlafen…oder so ähnlich. Ich bin jedenfalls bereit für eine Weihnachtspause 🙂

Wilson und ich haben das gesamte Wochenende “durchgearbeitet”. Diesmal allerdings in der Küche.

Alles hat angefangen mit Wilson’s Bemerkung zu Weihnachten:

“Dieses Jahr möchte ich bei unseren Freunden vorbeigehen und eine kleine Weihnachtsüberraschung abgeben.” Ich: “Prima Idee!”.

Tage später.

Wilson: “Na, hast du dir Gedanken gemacht, was wir unseren Freunden schenken könnten?” Ich:”??????? Wieso ich?” 😀

24 Stunden später.

Ich: “Also, hab mir da Gedanken gemacht. Lebkuchen wäre prima, das ist schön traditionell. Aber man kann da ja nicht nur mit Keksen ankommen. Also wie wäre es noch mit einer selbst gemachten Kakaomischung mit Weihnachtsgewürzen? Und selbst gemachten Knuspermüsli?” Wilson: “Das ist echt aufwendig, Kekse sind doch genug….”. Ich: “Quatsch, geht alles schnell und einfach – und nur Kekse ist zu wenig.”

2 Stunden später Wilson:

“Hab mal eine Liste angefangen, bei wem wir vorbei gehen sollten. Alles in allem haben wir…29 Weihnachtstüten.”

Vorletztes Wochenende haben wir dann einen Grosseinkauf getätigt. (War gar nicht so einfach, all diese Einkäufe eine Woche lang in der Wohnung so zu verstauen, dass Ace sich nicht daran “ausversehen” erfreuen konnte…).

Letztes Wochenende kam dann die Küchenaktion.

Wir haben mit dem Kakaopulver gestartet. Das ging in der Tat schnell und hat Spass gemacht. Ich war der Mixer, Wilson der Tüten-Abfüller 🙂

Dann kam das Knuspermüsli an die Reihe. Im Prinzip war auch das recht einfach – einfach alles zusammen schmeissen und rein in den Backofen. Es waren allerdings die Mengen, die mich aus der Bahn geworfen haben. Wir haben insgesamt fast 8kg Müsli produziert. Der Backofen lief rund um die Uhr….

Sonntag morgen musste ich mir daher auch erstmal eine Pause gönnen und bin eine Runde joggen gegangen – bei herrlichem Sonnenschein!

Nach dieser Pause ging es weiter. Noch mehr Müsli…und der Lebkuchen. Mein erstes (und wohl auch letztes??) Lebkuchenerlebnis. Den Teig haben wir vorbildlich am Tag vorher angerührt. Dann wäre jetzt nur noch ausrollen und ausstechen an der Reihe.

Ausrollen. Mh. Wie nur rollt meinen krümeligen und harten Teig aus? 😀 Puh, das war eine Aktion. Wir konnten diese riesige Teigmasse nur stückchenweise verarbeiten, es wurde nochmals viiiieeeeeel geknetet (mit Milch), gerollt, gedrückt, gewalzt…das war das härteste Workout für meine Handgelenke seit langem 🙂

Raus kamen dann aber einigermassen schmackhafte Lebkuchen. Gestern gab es dann den letzten Schritt: Verzierung.

Und jetzt sind sie fertig, unsere Weihnachtstüten. Und ich dazu. Weihnachten kann kommen 🙂

Der einzige Wermutstropfen: Ace scheint auch fertig zu sein. Seine Beine wollen nicht mehr so richtig…und er hat gerade auch keine Lust auf nichts. Jetzt sieht man ihm das Alter doch an, fast 14 Jahre…

Also leben wir von Moment zu Moment, nehmen mit, was geht, geniessen die nächsten Tage (auch hier werden die Covid-Einschränkungen wieder stärker), machen das Beste aus allem.

Und damit: fröhliche Weihnachtszeit.

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