Und noch ein Auf Wiedersehen in diesem Jahr…nun mussten wir uns doch von Ace verabschieden.

Er hat seit Jahren mit Arthrose in den Hinterbeinen zu kämpfen, so dass wir nach und nach all seinen Lieblingsaktivitäten einstellen mussten: zuerst Tourenski – besonders frischer Schnee machte seinen Beinen schwer zu schaffen. Dann Mountainbiken – irgendwann waren wir einfach zu schnell und er mühte sich nur noch ab. Zuletzt auch das Joggen – schnelles Laufen war einfach nicht mehr sein Ding.

Aber er war glücklich mit seinem “Senioren-Leben” und hatte seine täglichen 5 Minuten, wo er wie ein Verrückter Haken im Garten schlug, hin und her flitze, mich angrinste und zu sagen schien: Siehste? Bin noch gar nicht so schlapp, kannst ja immer noch nicht mit mir mithalten! 🙂

Crazy dog 🙂

Und dann ganz plötzlich, in den letzten 10 Tagen, ging es dramatisch bergab. Erst fing es an mit Zittern am Morgen, nachdem er sich mühsam aufrichtete (wobei er bereits viel länger schlief als gewöhnlich). Dann kam das Jammern und Weinen, jedesmal, wenn er sich hinlegte oder aufstand.

Zum Schluss stand er entweder ewig lang einfach nur da – er hatte zu viel Angst, sich hinzulegen, wollte den Schmerz vermeiden: dann lieber stehen. Oder er lag deprimiert auf seinem Bett, blickte uns mit traurigen Augen an, reagierte kaum noch.

Er bekommt schon seit Monaten Schmerzmittel, aber auch die schienen zum Schluss nicht mehr zu helfen.

Und so mussten wir uns schliesslich dafür entscheiden, Abschied zu nehmen, um ihm die Schmerzen endgültig nehmen zu können. Wahrlich keine einfach Entscheidung…

Der Tierarzt kam zu uns nach Hause und Wilson durfte die letzte Spritze geben. Er wollte sich dieser Verantwortung stellen. Es ging schnell und friedlich.

Nun geistert Ace noch immer in unserer Wohnung herum, ich sehe ihn nach wie vor direkt hinter meinem Stuhl liegen, friedlich schlafen, sehe in begeistert an mir hochspringen, wenn ich zur Tür hereinkomme, höre seine Tritte gegen die Wand, wenn er wieder einmal im Traum über die Felder rennt. Und das macht er jetzt hoffentlich – rennt irgendwo freudig mit anderen Hunden herum.

Hui, was ein Jahresende, was für Abschiede…

One thought on “Goodbye Ace”

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