Kinderkinder – Slowenien ist sooooo schön!! Sehr empfehlenswert für eine Reise – kleine, aber fein und sehr abwechslungsreich!

Das ist mal die Kurzzusammenfassung von Wilson’s und meinem gemeinsamen Urlaubstrip. Doch der Reihe nach, denn es gab auch so manch einen Holperstein unterwegs – und damit ging es auch schon gleich los.

Geplant war, dass Wilson am Freitag Abend (Vancouver-Zeit) in den Flieger steigt, am Samstag Mittag dann in München landet und wir gemeinsam mit dem Flixbus nach Slowenien fahren. Wir waren ja jetzt ziemlich lange voneinander getrennt und ich habe mich riesig auf ein Wiedersehen gefreut.

Um 3 Uhr nachts klingelte dann mein Handy. Wilson stand am Lufthansa-Checkin im Vancouver Flughafen, aber sie wollten ihn nicht mitnehmen. Bei der Buchung vom Ticket wurde sein Name nicht korrekt übernommen, so dass der Flug auf “Wilson Wilson Edgar” gebucht war (doppelter Vorname), das nun aber nicht mit seinem Reisepass übereinstimmte – und daher könne man ihn leider nicht einchecken.

Ich verstehe es bis heute nicht – aber Wilson hatte sich damit zunächst schnell abgefunden und teilte mir also mitten in der Nacht mit, dass er nun doch nicht kommen kann. Im Halbschlaf konnte ich ihn dann überzeugen, dass er noch einmal mit dem Personal argumentieren sollte. Sein Flieger war bereits weg, aber immerhin konnte er seinen Flug um 24 Stunden verschieben.

Als ich nach ein paar Stunden unruhigen Schlafes dann ziemlich gerädert aufstand, brauchte ich eine Weile, um einen “Zen-Zustand” herzustellen. Aber dann war es recht schnell klar: Ich würde wohl ohne Wilson nach Ljubljiana reisen. Mein Airbnb musste ich verlassen, ich hatte also keine Unterkunft mehr in München, und unser Hotel in Ljubljiana sowie den Bus hatten wir ja bereits gebucht. Und so startete ich etwas enttäuscht meine Reise nach Slowenien. 6 Stunden Busfahrt mit überwiegend kroatischen Mitreisenden – fühlte sich etwas einsam an, aber ich war von der kurzen Nacht eh ziemlich kaputt. Ich machte es mir so gemütlich wie möglich – mit Wein und Brezeln von einer Autobahntankstelle 😀

Wir kamen gegen 22 Uhr in Ljubljiana an. Nach etwas Herumirren und einem wenig hilfreichen Taxifahrer (der mich ziemlich übers Ohr gehauen hat) fand ich schliesslich unsere Unterkunft – und viel ziemlich erschöpft ins Bettchen.

Am nächsten Tag sah die Welt schon etwas besser aus: Unsere Unterkunft befand sich quasi direkt in der Restaurant- & Bar-Meile von Ljubljana’s Altstadt. Ein prima Ausgangspunkt, um “das Herz” der Stadt zu erkunden.

Ich bin durch zahlreiche süsse Gässchen geschlendert…

…habe Ljubljiana’s zahlreiche Brücken überquert und das Wahrzeichen, den Drachen, bewundert…

…bin durch das “Künstlerviertel” gelaufen…

…und auf die Stadtburg gestiegen.

Ljubljiana ist ein sehr süsses Städtchen, nicht besonders gross, sehr sauber – ein ganz guter Startpunkt für unsere Reise. Wilson hat dann im zweiten Anlauf seinen Flieger erwischt, hat auch prima den Bus nach Slowenien gefunden und kam gegen 22 Uhr ziemlich müde an. Wir haben noch einen kurze Runde gedreht, das sollte dann leider sein einziger Eindruck von Ljubljiana bleiben, denn am nächsten Morgen sollte es für uns zeitig weitergehen, um unsere 4-tägige Wanderung zu starten.

Ha, man kann planen so viel man will, letztlich muss man doch einfach flexibel sein und es nehmen wie es kommt 🙂

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