Oh Kanada! Was ist nur los mit dir? Da wird zu so einer sinnlosen vorgezogenen Wahl aufgerufen (weil Justin sich mit einer Minderheiten-Regierung nicht zufrieden geben will – warum auch zufrieden sein, wenn man mehr haben kann und vor allem mehr Geld ausgibt, weil das ja eh grad der Trend ist?) – und dann macht doch niemand den Mund auf und w├Ąhlt: Gem├╝tlichkeit. Lieber keine ├änderung in diesen ach so unsicheren Zeiten. So werden wir Justin einfach nicht los.

Aber das nur eine Randbemerkung zu unserem ansonsten ganz gew├Âhnlichen Leben hier in Vancouver ­čÖé Wir geniessen hier den Herbst – und haben uns endlich dazu aufgerafft, unsere Freunde in den Okanagan zu besuchen, genauer: in Kelowna.

Am Freitag ging es nach Feierabend los – und das p├╝nktlich zum Wetterumschwung. Hier kamen pl├Âtzlich Wassermassen runter, so dass nat├╝rlich sofort ein Verkehrschaos auftrat und wir statt gem├╝tlicher 4 Stunden insgesamt stressige 6 Stunden ben├Âtigten, um uns Ziel zu kommen.

Endlich angekommen, konnten wir noch einen ruhigen und gem├╝tlichen Abend verbringen – und Ace davon abhalten, mit dem neuen kleinen H├Ąschen zu spielen, dass sich unsere Freunde zugelegt hatten ­čÖé

Am n├Ąchsten Tag war das miese Wetter bereits vergessen und wir starteten mit einem gem├╝tlichen Spaziergang in der Nachbarschaft. Man merkt schon, dass es hier im Innland in der Regel viel heisser und trockener ist als bei uns an der K├╝ste.

Auf unserem R├╝ckweg liefen wir dann pl├Âtzlich an zwei grossen Rehen vorbei, die sich gem├╝tlich im Garten an den Blumenbeeten erfreuten. Zum Gl├╝ck werden Ace’s Augen schlechter, er hatte die beiden nicht schnell genug bemerkt, sonst w├Ąre es wohl zu einer unsch├Ânen Begegnung gekommen.

Am nachmittag haben wir uns mit dem gesamten Familie die Fahrr├Ąder geschnappt und sind in den Wein- und Obsth├Ąngen herumgeradelt. Das Wetter war fantastisch – und ich war ziemlich beeindruckt von den zahlreichen unterschiedlichen ├äpfelfarben, die es so gibt. Von Gr├╝n-Gelb T├Ânen bis zu beinahe Lila – Wahnsinn.

Zwischendurch wurde immer wieder mal angehalten, Wein gekostet, Honig gekauft – oder einfach nur Spass gehabt ­čÖé

Perfekter Tag!

Am Sonntag ging es im gleichen Groove weiter: wir haben uns alle gemeinsam auf eine kleine Wanderung rauf auf einen ruhenden Vulkan begeben. Tolle Aussicht auf Kelowna von hier oben!

Und damit war unser kurzer Wochenendbesuch auch schon wieder vorbei. Wir haben uns noch gründlich mit frischem Obst eingedeckt (die Okanagan sind das Mekka für Pfirsiche, Äpfel, Birnen und Pflaumen) und sind dann gemütlich, ohne Verkehrschaos, zurück nach Vancouver getingelt.

Tut gut, endlich wieder Freunde zu besuchen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.