Komme mit dem Schreiben nicht mehr hin, hier ist alles etwas zeitverz├Âgert…also ein kleiner R├╝ckblick.

Von Frankfurt aus ging es zur├╝ck nach Vancouver. Das angek├╝ndigte Chaos am Flughafen hielt sich in Massen, sowohl in Frankfurt wie auch in Vancouver, es verlief alles recht reibungslos (oh Wunder!).

Als ich in Vancouver landete und mein Handy aus der Tasche zog, wurde ich von einer tollen Nachricht begr├╝sst: mein Antrag auf die kanadische Staatsb├╝rgerschaft wurde endlich bearbeitet und akzeptiert! Ich wurde hiermit zu meiner finalen Zeremonie eingeladen, um meine kanadische Staatsb├╝rgerschaft zu empfangen und zu feiern. Welch ein Willkommensgruss! Das konnte ich sogleich mit Wilson feiern ­čÖé

Zur├╝ck in Vancouver

Mittlerweile war auch endlich der Sommer in Vancouver eingetroffen. Zum ersten Mal in diesem Sommer konnten Wilson und ich unsere Paddelboards rausholen und eine abendliche Runde auf dem Meer drehen. Endlich Sommer!

Kurz nach meiner R├╝ckkehr hatten wir “Canada Day”; dazu wurde am Strand eine Freilichtb├╝hne aufgebaut f├╝r ein abendliches klassisches Konzert – umsonst. Viele fr├Âhliche Menschen auf einem Fleck, hach, tut das gut, wieder ein wenig Normalit├Ąt und Gemeinschaft.

Ich konnte Wilson ausserdem ├╝berreden, seine erste kleine Wanderung mit mir zu unternehmen seit seiner Knieoperation. Es war nur ein einst├╝ndiger Weg rauf zum Grouse Grind, unserem Hausberg, hat uns aber beiden Freude gemacht und Wilsons Knie hat sich nicht beschwert.

Das gute Wetter, das wir hatten, habe ich ausserdem genutzt, um Motorradfahren zu ├╝ben. Im August m├Âchte ich meine Fahrpr├╝fung machen, bis dahin muss ich noch etwas Fahr├╝bung gewinnen. Ich habe das Gl├╝ck, mir das Motorrad einer Freundin leihen zu k├Ânnen. Mit dem ging es nun ein paar Mal raus f├╝r k├╝rzere Strecken. Am Wochenende haben Wilson und ich uns auch auf eine l├Ąngere Tour, bis nach Whistler rauf, gewagt. Mit dem Motorrad auf der Autobahn, ein ganz anderes Gef├╝hl. Das Motorrad meiner Freundin ist eher ein “off-road” bike, daher hat es sich auf der Autobahn nicht so toll angef├╝hlt – aber es war mal etwas anderes ­čÖé

F├╝r meine Zeremonie f├╝r die kanadische Staatsb├╝rgerschaft ging es dann vorher noch zum Friseur: bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis ­čÖé

Und dann kam der spezielle Tag: mein ganz pers├Ânlicher “Canada Day”.

Ich habe einige Freunde, die diese Zeremonie bereits hinter sich haben – und dies vor Covid. Bei ihnen fand die Zeremonie “in person” statt und war ein unglaubliches Erlebnis. Meine Zeremonie war leider nur virtuell: 103 Personen in einer Videokonferenz. Es war zwar beeindruckend, die vielen Gesichter, unterschiedliche Nationen (├╝ber 40!) und kanadische Flaggen im Hintergrund zu sehen, aber es war doch recht “k├╝hl” und nur m├Ąssig feierlich.

Bei dieser Zeremonie mussten wir alle einen Eid auf die K├Ânigin von England ablegen und die kanadische Hymne singen. Bei 103 Kandidaten war diese jedoch nur ein unglaubliches Gemurmel mit Echo und Verz├Âgerung – und machte es etwas weniger besonders und eindrucksvoll.

Doch nun ist es so weit: ich habe zwei Staatsb├╝rgerschaften und kann ab nun auch in Kanada w├Ąhlen. Juchhe! Wir haben dies am selben Tag noch im Kreis von einigen Freunden gefeiert, somit wurde dieser Tag trotz Videokonferenz zu etwas Besonderem.

Das war der July, ein kurze Zusammenfassung.

Gerade sitzen wir in Toronto uns besuchen Wilsons Familie – davon mehr im n├Ąchsten Beitrag.

One thought on “Sommer in Vancouver”

  1. Herzlichen Gl├╝ckwunsch zu deiner 2. Staatsb├╝rgerschaft!!!

    Liebe Gr├╝├če

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