Wir hatten die grosse Ehre, letztes Wochenende den Hund von einem Freund betreuen zu dürfen. Und ich meine das tatsächlich so. Wilson’s vorheriger Hund, Ace, war ein ziemlich kompliziertes Wesen, so das keiner von unseren vielen Hundebesitzer-Freunden jemals Interesse daran hatten, sich um Ace zu kümmern. Umgekehrt hat auch kaum jemand Wilson ihren Hund anvertrauen wollen (was vermutlich an Wilson’s Erziehungsmethoden liegt).
Doch mit Max gibt es zwei Erzieher – und nun hat zum ersten Mal einer unserer Freunde uns seinen Hund fürs Wochenende anvertraut 🙂
Ich war ziemlich aus dem Häuschen, weil ich dachte, dass Max nun einen Spielgefährten fürs Wochenende hat. Aber: so funktioniert das nicht.
Wir haben Bennie, einen zweijährigen Labrador, am Freitag abgeholt. Nachdem Max ihn 5 Minuten zum Spielen zu animieren versuchte, aber Bennie partout kein Interesse zeigte, verging Max dann ebenfalls die Lust. Die beiden kamen zwar gut zurecht – aber Max war schon etwas genervt, nun noch “so einen anderen Typen” in seinem Reich zu haben 😀



Bennie hingegen fühlte sich schnell wohl und machte es sich nachts heimlich auf unserem Sofa gemütlich (ein absolutes Nono für Max).
Um die beiden zu beschäftigen, haben wir am Samstag einen schöne und ausführliche Wanderung unternommen: wir fuhren Richtung Pemberton und kletterten auf Mt Rohr, eine Gegend, die wir sonst nur im Winter mit Skiern erkunden (super toll zum Skifahren).
Es war eine superidyllische Wanderung – wenn da nicht die vielen Moskitos gewesen wären. Zunächst ging es 5 Kilometer zu einem Bergsee hinauf…






…dann weiter durch alpine Wiesen, über Geröll, rauf in den Schnee bis zum Gipfel.







Vom Gipfel konnten wir dann zahlreiche Gletscher und andere Gipfel um uns herum sehen – auf den meisten waren wir bereits mit Skiern. Schon cool, mal eine andere Perspektive darauf zu haben.








Max und Bennie waren die perfekten Bergziegen – die um ein Haar einen Truthahn-Mutti mit ihren Küken geschnappt hätten, ansonsten aber wie die Champions in den Bergen herumliefen.





Zum Schluss gab es auch eine kleine Abkühlung im See (nun ja, Max ist noch etwas wasserscheu, aber Bennie hatte seinen Spass).




Anschliessend hatten wir zwei sehr müde Hunde im Auto – prima: die Mission war erfolgreich! 🙂



Dicke Freunde sind die beiden zwar nicht übers Wochenende geworden – aber sie sahen dennoch gut zusammen aus.



Eine kleine Abwechslung am Rande 🙂
Nun haben wir Wilson’s Eltern zu Besuch – sehr fein. Endlich Sommer!
