Nun will ich zumindest das Jahr hier nach meiner langen Schreibpause abschliessen. Der Alltag hatte mich schnell wieder in den Fängen, November ist auch immer ein etwas dröger und trister Monat – irgendwie war mir nicht so nach Schreiben und Berichten.
Aber wo ich jetzt hier so sitze, am Ende des Jahres, und über das Jahr 2025 reflektiere, muss ich doch sagen: es war letztlich ein gutes Jahr. Es hatte seine Macken, aber zum Ende hin hat es sich doch sehr berappelt. Ich bin zufrieden.
Ich bin immer wieder überrascht vom Zeitgefühl, also davon, wie sich Zeit anfühlt. Einerseits wirken Jahresenden immer sehr plötzlich auf mich – so, huch, wo kommst du denn jetzt her bzw. warum ist denn jetzt schon wieder ein Jahr rum? Aber wenn ich dann zurückblicke und bis an den Anfang des Jahres gehe – dann wirkt so ein Januar doch auch wieder wie eine Ewigkeit her. Schnell und langsam, kurz und lang, alles gleichzeitig.
Und der Dezember ist ja auch immer ein seltsamer Monat – weil er irgendwie nur halb ist. Am Anfang des Monats herrscht nochmal höllischer Stress, weil jeder alles ganz, ganz schnell bis zum Jahresende fertig bekommen will (und Jahresende ist ja auch oft “vor Weihnachten”, danach wird ja nicht mehr viel gearbeitet) und dann kommt da der Geschenke- und Feierwahn. Dann ist plötzlich ein wenig Stillstand und Ruhe – viel leckeres Essen, Zeit mit Freunden und Familie verbringen – und schwupps, ist Silvester.
Wir haben hier in Vancouver zwar keinen Schnee und daher nur gemässigte Winterstimmung – aber dafür schöne Beleuchtungen überall.

Anfang Dezember hatten wir eine tolle Wanderung rund um einen unserer Hausberge. Dort gibt es eine Gegend mit ziemlich alten Ferienwohnungen, die mittlerweile nicht mehr legal wären, aber so lange sie im Familienbesitz bleiben, dürfen diese Häusschen noch im Wald versteckt stehen. Die haben wir uns mal angeschaut – sehr süss.









Wir haben auch zwei Skitouren unternommen.
Unsere erste Tour war ein kleiner Reinfall: weil der Schnee noch nicht sehr hoch lag, konnten wir den Fluss nicht überqueren, um zu unserer gewünschten Route zu kommen. Stattdessen wurde daraus eine Wanderung im Tiefschnee. Max fand das nur mässig toll, für ihn ist der Tiefschnee extra anstrengend.















Den ersten Weihnachtsfeiertag haben wir genutzt, um mit Freunden in Whistler Ski zu fahren. Da in Kanada am Morgen des 25. Dezembers Weihnachten gefeiert wird, ist es auf der Skipiste ein besonders ruhiger Tag. Wir hatten jede Menge Spass!









Direkt danach gab es die zweite Skitour – diesmal lief es viel besser, mit jeder Menge Rauf und Runter, so dass Max auch nach diesem Tag richtig gut schlafen konnte 😀














Und damit schliesse 2025 ab.
Und freue mich sehr auf 2026. Ich bin gespannt, was das nächste Jahr alles so bereit hält, für mich wird es turbulent starten, aber nach einer Weihnachtspause bin ich darauf bestens vorbereitet.
Prost Neuhjahr euch allen!

