Von Nagano aus ging es dann mit dem Zug wieder zurück nach Tokyo – ruckzuck in etwa 2 Stunden. Wir wollten noch einmal kurz in das Wirren der Grossstadt eintauchen, bevor es für uns in den Norden nach Hokkaido gehen sollte.
Für unseren zweiten Aufenthalt in Tokyo hat Wilson sich den Stadtteil Shinjuku ausgesucht. Ich würde es als die Partyzone von Tokyo beschreiben…vielleicht das Amsterdam oder Berlin dieser riesigen Stadt, die etwa die Hälfte der gesamten Bevölkerung Deutschlands umfasst.
Shinjuku ist verhältnismäßig laut, grell und bunt (zahlreiche Leuchtreklame-Schilder, mit einem der bekanntesten: der 3D-Katze, die über der Stadt thront :D), eng auf den Strassen.
Wilson wollte hier unbedingt im “Godzilla Hotel” übernachten: Man erkennt es schon von Weitem an dem riesigen Godzilla, der an der Fassade hängt. Es war aber ansonsten nicht wirklich spektakulär.
Die Umgebung drumherum:










Shinjuku hat so einige Touristen-Hot-Spots zu bieten. Da ist zum einen die “memory lane”: Einige kleinen Gässchen, in denen es zahlreiche Essens”buden” gibt, ganz kleine Lokale und Bars. Ursprünglich war diese Gegen einmal der Schwarzmarkt, dann wurde es mehr und mehr zur Bar-Szene – und heute ist es ein Touri-Ort, an dem man jede Menge “Influencer” auf der Jagd nach dem besten Foto findet 🙂



Wir haben, nach einem leckern Snack von frisch gebratenem Aal, hier unser zweites Sushi-Erlebnis gehabt…war aber nicht so beeindruckend wie in Nagano.



Das war er dann auch schon, unser kurzer Zwischenstopp in Tokyo, bevor es auf die Nordinsel Hokkaido für uns geht.
Ich muss sagen, in Shinjuku würde ich nicht noch einmal übernachten. Ist vielleicht nett, die Gegend abends zu sehen – weil dann alles extrem leuchtet und die Party-Szene im vollen Gange ist – aber ich fand andere Ecken von Tokyo gemütlicher und interessanter.
Am nächsten Morgen ging es dann früh, wieder mit dem Schnellzug…das ist einen weiteren Artikel wert 🙂






