Wir kommen soeben von unserem wohl letztem Skiwochenende zurück: jaaaa, der Frühling ist da!

Wir hatten eine fantastische Zeit mit einer Gruppe von 9 begeisterten Skifahrern in einer kleinen Hütte bei Squamish. Freitag mittag ging es bei gefühlten 20 Grad und im T-Shirt los. Auto mitten im Nirgendwo geparkt, Skischuhe an, Rucksack auf und los gings.

Der Aufstieg war gemütlich, etwa 4 Stunden, die wir ruhig und gelassen anpackten. Ace war auch mit dabei mit seinem kleinen Hunderucksack.

Mit der Abendsonne im Rücken erreichten wir die gemütliche Watersprite Hütte, die Wilson als Vorsitzender des Mountaineering Clubs vor 2 Jahren mit geplant hatte.

Wilson und ich schlugen vor der Hütte unser kleines Zelt auf, da Hunde in der Hütte nicht erlaubt waren. Der Plan war daher, dass Wilson, ich und Ace im Zelt übernachteten – doofe Idee. Die Nacht war ziemlich eisig und hielt wenig Schlaf für mich bereit. Dementsprechend happy sah ich am nächsten Morgen aus 🙂

Ging aber alles schnell vorbei, als wir uns bei strahlendem Sonnenschein aufmachten, die Gegend zu erkunden. Wow, so tolle Berge hier!

Unsere Gruppe spaltete sich irgendwann auf: die schnellen und energiegeladenen (nicht ich diesmal) machten sich auf eine laaaaaaange Rundtour, während der Rest sich kleinere Strecken zum rauflaufen und runterfahren suchten: Powder geniessen, bevor die Sonne zu stark wird!

Bei unserem Yoyo-Spiel mit dem Rauflaufen und Runterfahren wurde die Gruppe auch immer weniger, bis nur noch Wilson, David, Ace und ich übrig waren. Zwischendurch Pause machen, Sonne geniessen – und weiter powdern.

Herrlich! Am frühen nachmittag waren wir wieder an der Hütte – wo dann das Sonnenbaden weiterging. Ha, Frühlingsskifahren ist doch am besten 🙂

Die zweite Gruppe brauchte noch ein wenig, bis sie etwas erschöpfter als wir ankamen. Der Abend wurde dann mit gemütlichem Kartenspiel in der Hütte verbracht.

Die zweite Nacht war ich schlauer: Wilson durfte alleine mit Ace das Zelt geniessen, während ich mich in der warmen Hütte in meinen Schlafsack kuschelte. Viiiieeel besser!

Bild von David P.: Sternenhimmel bei Watersprite

Dann stand auch schon der Sonntag vor der Tür, Abfahrtzeit. Die Sonne strahlte erneut – das rief nach einer letzten Abfahrt. Mit Roger und David machte ich mich auf eine Kurzabfahrt, ein letztes Mal den Berg hinauf. Der Weg war ziemlich eisig – aber die Abfahrt hielt noch genug lockeren Schnee für uns bereit.

Bis gegen Ende der Abfahrt. Da wurde es dann wieder hart, krustig und vereist. Und da passierte es: zack, im Schnee hängen geblieben, Bindung nicht aufgegangen, Knie verdreht, ein Knacks und stechender Schmerz. Autsch! Knie verdreht oder Bänder angeknackst, irgendwas war nicht gut. Zum Glück konnte ich dennoch auf meinen Skiern runterrutschen und zur Hütte schleichen, wo wir mein Knie bandagierten.

Das war ein Ende mit unerwünschtem Getöse: Adieu, Skisaison. Zum Auto ging es dann überraschenderweise gut – bin eben einfach nur gerade runter gerutscht, ohne Probleme.

Trotz dem dicken Knie: es war ein tolles Wochenende. Und ich sitze nun hier mit Eispack und lagere mein Bein hoch – wird schon wieder 🙂

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