Hui, wo bleibt die Zeit?

Der Sommer ist vollgepackt mit Events und wichtigen Ereignissen – wie zum Beispiel der Fussball EM (nun ja, immerhin hat Portugal dann letztlich die Franzosen geschlagen, bravo!), der Tour de France (mein abendlicher Genuss der Zusammenfassung bringt mich mental wieder zurück nach Europa und zu den herrlichen Berglandschaften) und überhaupt all den seltsamen politischen Ereignissen in Europa. Tztztz, die spinnen, die Briten.

Und weil sich alles dreht, meine Projekte mit auch fleissig auf Trab halten und irgendwie gerade alles so chaotisch in meinem Leben wirkt, gab es ein absolutes “Weg-von-allem” Wochenende.

Zunächst einmal lessons learned: how to deal with the rain. Der Sommer ist dieses Jahr in Vancouver ziemlich typisch, das heisst nass, kühl, verregnet. Davon darf man sich hier nicht zurückhalten lassen, sonst würde man die Wohnung gar nicht mehr verlassen. Und so ging es am Samstag mit Regenjacke und wasserfestem Schuhwerk ab zu einer Wanderung hier in der Nähe: Lynn Valley Park in Nord-Vancouver. Einmal durchs Tal gelaufen und rauf auf 1300m Höhe.

Die erste Etappe war ziemlich flach, ab durch den Regenwald.

Rainforest in Lynn Valley
Rainforest in Lynn Valley

 

Wasserfall
Wasserfall

 

Geschichte im Wald
Geschichte im Wald

Schon bald wurde es dann immer feuchter: diese Wanderung hatte so einige Fluss-Überquerungen in sich – und da es sooooo viel regnet haben die Flüsse momentan untypisch viel Wasser. Die Hängebrücke zwischendurch war eine Ausnahme, zwischendurch wurde es schon ganz schön abenteuerlich – und nach meiner 5 Überquerung landete ich dann doch im Wasser 😀

Bach-Überquerung
Bach-Überquerung

 

Hängebrücke
Hängebrücke

 

Fraue Seewald im Wald
Frau Seewald im Wald

 

River
River

Nass von obern, nass von unten – wat solls, weiter gehts. Irgendwann kam ich dann an eine herrliche Lichtung: der Anfang des Hanes Tals. Dort ging es dann über die Steinlawine ab nach oben. Eigentlich gut, dass es so neblig war – so konnte ich nämlich das Ende nicht erkennen und mir schön einreden, dass ich nach den nächsten Schritten “ganz bestimmt oben bin.” (Das hab ich mir ziemlich häufig gesagt).

Nebelig
Nebelig

 

Das Tal
Das Tal

 

Gleich wirds Regen geben
Gleich wirds Regen geben

 

Über die Steinlawine
Über die Steinlawine

 

Blick zurück ins Tal
Blick zurück ins Tal

Als ich dann endlich wieder etwas flacheren Boden unter den Füssen spürte, war dieser – kalt und schmutzig-weiss: Schnee auf 1300m im Juli! So schmeckt also der Sommer 2016 in Vancouver 🙂

Schnee auf dem Gipfel
Schnee auf dem Gipfel

Aber immerhin: dem Regen hab ichs gezeigt und mein Körper hat sich herrlich ausgepowert angefühlt nach dieser Wanderung.

Am Sonntag wurde es dann viel sonniger.

Erst ging es ab nach Squamish zum Mountainbiken – herrliches Bergpanorama rundherum!

Biken in Squamish
Biken in Squamish

 

Biking in Squamish
Biking in Squamish

 

Holzkunst im Wald
Holzkunst im Wald

Danach war ich so verschwitzt, dass ich mir den nächstgelegenen See gesucht habe und zumindest mal so getan habe, als ob wir sommerliche Temperaturen hätten. Für ein paar kurze Schwimmzüge im Wasser hats gereicht und ich hab mich wieder sauber gefühlt 🙂

Danach: Baden im See
Danach: Baden im See

 

Und das Beste kam zum Schluss: in einem Park in Vancouver gab es an diesem Abend ein klassische Konzert der Vancouver Philharmonie, absolut umsonst (wo doch in Vancouver nichts umsonst ist)! Mit meiner ehemaligen Mitbewohnerin, Annalee, ging es ab in den Park, wo wir unser kleines Picknick und herrliche Musik im Hintergrund genossen. Perfekter Abschluss für ein herrliches Wochenende!

Free Symphony in the park
Free Symphony in the park

 

Die Unicorns
Die Unicorns

So, und damit: rein in eine weitere chaotische Woche.

Happy Monday!

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