Eigentlich wäre ich an diesem Osterwochenende in den Bergen mit Rucksack, Zelt und Skiern unterwegs. Ich hatte eine tolle mehrtägige Tour mit Freunden geplant – aber die musste im letzten Moment abgesagt werden. Vielleicht gar nicht so dumm, denn von 28°C in -20°C zu wechseln ist nicht ganz so spassig 🙂

Statt Skitour ging es daher mit dem Fahrrad los: Wilson und ich haben seinen Freund Tim auf der Vancouver Island besucht. Da wir nun keinen Hund mehr im Gepäck haben, konnten wir diesmal ganz spontan sein: Rucksack gepackt, Fahrrad geschnappt, zur Fähre gedüst und los. Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, muss man immer erst einen Platz auf der Fähre reservieren (und an Ostern ist das nicht so einfach), dann min. 30 Minuten vorher da sein, hoffen, dass man auf ie Fähre kommt, sonst 2 Stunden auf die nächste warten…

Das alles konnten wir nun prima umgehen!

Tim hat uns von der Fähre abgeholt und wir haben uns erstmal einen gemütlichen Abend gemacht. Die richtige Radtour ging dann am nächsten Morgen los.

Tim wohnt eigentlich auf einem Boot, im Winter konnte er aber in eine kleine Wohnung direkt am Meer ziehen. Diese Wohnung ist gar nicht so weit entfernt von Harry’s und Megan’s ehemaligem Geheimversteck (als die beiden sich aus dem Königshaus verabschiedet haben und ihr eigenes Leben leben wollten :)). In Fotos lässt sich das kaum festhalten, da es ein riiiiiieeeeesiges Areal ist mit mehreren Häusern, grossem Garten (oder besser gesagt: Parkanlage), natürlich auch überwacht und eingezäunt – aber hier ein paar Aufnahmen, die ich durch die Büsche machen konnte.

Auch dieses Anwesen liegt direkt am Meer (und gegenüber einem privaten Flughafen, wie praktisch).

Weiter ging es auf schmalen Schotterwegen, bis wir an eine kleine Open Air Gallery kamen: eine Künstlerin hat hier über die Covid-Zeit lustige Schilder ausgestellt, sehr amüsant.

Irgendwann wurde es dann doch auch ziemlich steil – das hat Wilson’s Knie nicht so sehr gefallen, aber nun waren wir eben mittendrin. Er boxte sich kräftig durch, biss die Zähne zusammen und fand nach dem Aufstieg auch sein Lachen wieder.

So richtig österlich geht es in Kanada nicht wirklich zu, aber ein paar Ostereier haben wir dann doch auf unserer Fahrradtour entdecken können.

Nach knapp 95 Kilometern waren wir dann wieder am Zielort. Wow, das war eine gewaltige Runde für Wilson, er hat es aber gut überstanden 🙂

Frohe Ostern euch allen!

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