Und es gibt wieder einmal Fotos zum teilen:

Mein Osterspaziergang fiel am Ostersonntag etwas weiter gen Süden aus – auf der Jagd nach Sonne. Wie auch in Deutschland, so waren die Osterfeiertage nicht von sonderlich gutem Wetter gekennzeichnet – dafür hat aber der April wieder vollkommen seinen wechselhaften Ruf erfüllt 🙂

In der Schweiz haben wir das Glück, hinter all den Bergen ein Sonnenbecken zu haben; wenn es überall trüb und kalt ist, dann ist dort die letzte Chance, doch noch ein Stückchen Sonne anzutreffen: im Tessin. Und von Zürich aus ist das auch gar nicht so weit entfernt, in 3 Stunden ist man mit dem Zug am südlichsten Zipfel der Alpenrepublik. Diesen Gedanken hatten am Ostersonntag allerdings noch viele andere Menschen mit mir, so dass wir in einer Sardinenbüchsenatmosphäre alle gemeinsam das Abenteuer “Tessin” in Angriff nahmen. DIe Fahrt selbst war – wie konnte es anders sein – neben einem 3-Minuten-Schock-Gefühl, mein Handy in der S-Bahn vergessen zu haben (nach 3 Minuten ist es allerdings in einer meiner berühmten “Geheimfächer” meiner Jacke aufgetaucht…ich sollte wohl auf Jacken mit zu vielen Taschen verzichten), bestückt mit einer Zugpanne, wilden Umsteigmanövern und aggressiven Mitfahrern. Aber letztlich bin ich heil im Tessin angekommen und hatte eine tolle, wenn auch anstrengende Wanderung, die ich erleben durfte.

Die Fotos zeigen den Kontrast, den die Fahrt mit sich brachte: bei Regen gestartet, durch Schneesturm gefahren, im schönsten Sonnenschein angekommen, im Frühlingssturm gewandert, um auf der Rückfahrt wieder in den Winter einzutauchen – I love nature!

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