So, einige von euch wissen es ja schon – aber nun rückt es auch für mich langsam in das Feld der Realität: mein nächstes “Projekt” findet in Indien statt!

Ich habe mich bei einem Trainingsprogramm zum “Social Entrepreneur” beworben: während knapp 7 Wochen werde ich einerseits eine Ausbildung erhalten zum unternehmerischen Denken, andererseits werde ich Start-up-Unternehmen in Indien dabei unterstützen, ihr Business aufzubauen. Lernen in der Praxis verbunden mit Volunteer-Tätigkeit. Das ganze wird von einer Organisation in der UK geleitet, den Socialstarters. Wir werden eine Gruppe von ca. 10 Personen aus unterschiedlichen Ländern sein. Am 23. Oktober werden wir uns alle in Auroville, Süd-Ost-Indien, treffen und dort dann gemeinsam lernen und Wissen weitergeben. Ich bin gespannt! Soeben habe ich meine Literaturliste erhalten mit Material, dass ich als Vorbereitung durcharbeiten muss – ha, wieder ab in die Schule 🙂

Auroville-Vancouver
Auroville-Vancouver: 12’700 km von Vancouver

 

Auroville
Auroville

Die meisten, die bereits in Indien waren und mit denen ich gesprochen haben, meinten allesamt als erstes: “Sei bereit für einen Kulturschock, iss nichts, was dir auf der Strasse angeboten wird und nimm Durchfalltabletten mit.” Der Eindruck von Indien.

Ich glaube aber, dass mein Eindruck ein anderer sein wird, als die typischen Touristen-Erlebnisse, die vor allem in Mumbai oder Delhi stattfinden. Auroville wurde 1968 von einem Yoga-Guru gegründet mit dem Ziel, ein “friedliches Paradies”, eine freistehende Community zu erschaffen. Die Idee war, dass dieses Stadt nicht zu einer bestimmten Regierung gehört, sondern ein Platz für Menschen ist – ganz gleich, welche Rasse, Religion oder Sprache. Heute leben dort knapp 2500 Menschen, also 2x Ehlhalten 😀 Das wird sicher kein Mumbai und kein Delhi sein.

Der Flug nach Auroville (bzw. nach Chennai, der nächstgelegene Flughafen) ist ne ganz schöne Ecke von Vancouver entfernt – und statt “hintenrum” über Asien zu fliegen (ca. 30h und 3x umsteigen) hab ich mir gedacht, ich nutz die Gelegenheit, um in Europa einen Abstecher zu machen.

Mitte Oktober geht es also nach Frankfurt, bevor ich von dort dann weiter nach Indien fliege.

Prima! Jetzt muss ich nur noch einen Untermieter für meine Wohnung finden – und dann startet das nächste Abenteuer!

Primaballerina!

 

3 thoughts on “Nächste Station: Indien”

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