Nach einem verregneten Aufenthalt in Whistler war mein Roadtrip in British Columbia auch schon beendet. In aller Frühe und im Stockdunkeln ging es um 6 Uhr morgens am nächsten Tag wieder nach Vancouver. Schnell mein Fahrrad und das Gepäck in meinem Keller abgestellt, meine Tasche mit Winterklamotten für den Yukon geschnappt, das Auto zurückgebracht und ab zum Flughafen.

Puh, nächster Teil. Aber bevor der beginnt, erst noch einmal ein Rückblick:

 

1. Distanzen

Ich bin nun in der letzten Woche über 1500 km gefahren.

Mein Roadtrip
Mein Roadtrip

Und was nach einer ganz schönen Strecke aussieht ist eigentlich nichts im Vergleich zur Grösse des Landes: ich habe noch nicht einmal 1/3 der Province/ Bundesstaat, in dem ich wohne, gesehen.

BCRoadtrip
Roadtrip – nur ein kleiner Teil der Provinz BC

 

Und im Vergleich zur Grösse des Landes ist das nur einmal hingespuckt.

BCRoadtrip_Canada
Roadtrip: und nichts im Vergleich zum Land Kanada

 

Schon verrückt, die Grössenverhältnisse hier und die Distanzen.

 

2. Mountainbiken

Ich war nun an unterschiedlichen Ecken biken:

  • Christina Lake, Nähe Okanagan: ungepflegte und nur sehr kurze trails; Fun Faktor = mässig
  • Nelson, Kootenay Region: tolle trails, ziemlich bergige & steile Fahrt bergauf, super softe trails bergrunter (da fühlt sich biken wie Tiefschneefahren an); Fun Faktor = yay!
  • Revelstoke, Mountain Resort: feine trails, einige sollen tolles Bergpanorama haben, lange Strecken bergauf, flache Abfahrten; Fun  Faktor = schön gemütlich!
  • Pemberton, Nähe Whistler: trails sind nicht markiert oder ausgeschildert, schwer zu finden, sehr steinig und schmale Pfade; Fun Faktor: naja

Was mich wiederum die Mountainbike-Trails rund um Vancouver und in Squamish zu schätzen lehrt: schon toll, was ich hier “direkt vor der Haustür” (alles relativ) für Möglichkeiten habe!

 

3. Verluste

Jap, die gabs auch, verdammt ärgerliche sogar:

  • iPhone Case verloren: Nachdem ich meine Lieblings-Hülle, eine handgebastelte Filzhülle für mein iPhone, versehentlich im Backofen habe verschmoren lassen (also, verschmort ist eigentlich nur der Plastik-Knopf, der da noch dran war :)), hatte ich vor kurzem einen Ersatz ergattern können – und diese Hülle ist bei dem Umzugs- ud Reisetrubel verschwundibus gegangen 🙁
  • Ring verloren: Mein Lieblings-Ring ist weg! Den hatte ich auf einem Campingplatz vor dem Duschen abgezogen…seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen 🙁
  • Schnellspanner vom Fahrrad verloren: ja, I know: WTF? Wie bekloppt ist das denn? In Pemberton habe ich mein Rad im Regen auseinander geschraubt (musste ja wieder ins Auto reinpassen) und den Schnellspanner beiseite gelegt…und den muss ich dann wohl vergessen haben 🙁

 

4. Highlights

Too many. Die Rundreise war intensiv und erlebnisreich.

In Erinnerungen bleiben werden sicherlich:

  • die herrliche Fahrt durch die Herbstfarben
  • meine Wanderung im Glacier Park bei Nelson
  • meine mehrfachen Begegnungen mit Bären auf der Strasse
  • das verwunschene Traumhaus in Nelson, in dem ich übernachten durfte
  • der Reisebericht über Indien, Nepal und Tibet von Frau Lisa, die mal eben ins Hostel in Whistler gezogen ist (190 CAD/ Woche -> spotbilliges wohnen!) und mit der ich ein Zimmer teilte

So. Dann also: Yukon. Im nächsten Bericht 🙂

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