Wir hatten hier ein langes Wochenende: Montag war “Victoria Day”, der ursprünglich als Queen Victoria’s Geburtstag gefeiert und nun zum kanadischen Nationalfeiertag ernannt wurde.

Das haben Wilson und ich genutzt, um Richtung Norden zu trudeln: zunächst nach Squamish, wo wir Darin besucht haben, Mountainbiken waren und von Darin’s Kochkünsten beeindruckt wurden (er war früher mal ein Koch – man, kann der feine Sachen in Blitzesschnelle zaubern).

Am Sonntag morgen (natürlich erst nach einem köstlichen Frühstück mit Darin’s Ei-Soufflee) haben Wilson und ich uns dann weiter auf die Jagd nach einem guten Camping-Spot gemacht. Mit seinem Truck können wir ja wirklich in die abgeschiedensten Stellen der kanadischen Wildnis gelangen. Wir kraxelten irgendwo bei Pemberton einen schönen Waldhang hinauf, bis wir den tollsten Blick aufs Tal erhielten.

Weiter ging es dann mit Rucksack und Zelt, um einen guten Platz zum Übernachten zu finden. Ace war in seinem Element.

Schliesslich fanden wir ein schönes Plateau mit Blick ins Tal und auf die Berge in der Ferne. Schon mal die nächsten Ziele raussuchen: wo wollen wir denn mal raufkraxeln?

Die Nacht war eigentlich recht friedlich – wenn da nicht Ace wäre: irgendwas hat ihn mächtig beunruhigt, so dass er konstant um unser Zelt schlich, knurrte und den grossen Verteidiger spielte. Wir konnten nichts finden – aber besser einmal zu viel geknurrt als einmal zu wenig 🙂

Am nächsten Tag ging es wieder runter ins Tal, an den Lilloet Fluss. Perfekt fürs Riverrafting 🙂

Weiter hinauf im Tal kam man schliesslich zu “Hot Springs”. Ich habe in Kanada noch nie heisse Quellen gesehen, die musste ich mir nun endlich mal anschauen. Ein kleiner Wanderweg führte uns zu den Quellen, den wir etwas ignorant vielleicht mit Flip-Flops in den Angriff nahmen. Wir konnten ja nicht ahnen, dass Teile des Weges noch mit Schnee bedeckt waren 😀

Vorbei ging es an rauschenden Wasserfällen, halb eingestürtzten Brücken und Schöner Aussicht in einen Canyon.

Und schliesslich erreichten wir sie, die Hot Springs: kleine Badebecken, die jemand terrassenförmig angelegt hat, direkt neben dem reissenden Fluss. Und wir waren die einzigen hier – ein kleines Paradies.

Für Ace war das alles etwas zu heiss…:D

Auf dem Rückweg wurden dann noch die riesigen Bäume umarmt. Es gibt doch immer wieder etwas Neues zu entdecken – ein feines Wochenende war das.

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