Was für eine schöne Überraschung: letzten Freitag hatten wir spontanen Besuch aus Frankreich. Es ist nun schon 23 Jahre her, dass ich als Kindermädchen einige Monate in Frankreich verbrachte (in Langeais, einem kleinen Ort in der Nähe von Nantes). Ich hatte eine tolle Zeit dort. Die Familie bewirtschaftete einen grossen Bauernhof (hauptsächlich Ackerbau), und hatte drei Kinder (5, 7 und 9 Jahre alt). Die älteste Tochter, Anne, kam nun auf einer Rundreise durch West-Kanada auch in Vancouver vorbei. Mittlerweile verheiratet habe ich nicht nur sie wieder gesehen, sondern auch ihren Mann kennen gelernt. Wir hatten einen tollen Abend zusammen, schwelgten ein wenig in Erinnerungen – und ich war einfach überglücklich, nach all den Jahren noch den Kontakt zu haben. Toll!

Famos!

Das Wochenende hatte ich dann sturmfrei: Wilson war mit seinem Motorrad unterwegs – und ich machte eine schöne Rundwanderung direkt vor unserer Haustür. Ich erkundete ein paar neue Wege rund um unsere Hausberge und verband so zwei Gipfel: von Grouse Mountain zu Mt Fromme. Eine kurze 16km Strecke, die aber doch 1400 Höhenmeter einbrachte. Einziger Nachteil: die vielen Waldbrände in unserer Gegend haben uns mal wieder eingeräuchert, so dass es keine wirklich tollen Ausblicke gab an diesem Tag. Nur rauchige Nebelschwaden.

Und die Krönung kam dann vor einigen Tagen: nachdem ich fünf mal zum Kanadischen Amt für Personalausweise rannte, dann endlich einen Termin bekam, wobei ich “nur” fünf Stunden in der Warteschlange sass, konnte ich endlich, endlich meinen kanadischen Pass abholen. Nun also richtig offiziell: doppelte Staatsbürgerin!! Was wir gleich nächstes Wochenende testen werden, wenn wir nach New York fliegen, um Wilson’s Papa’s 80. Geburtstag zu feiern!

Juchhe, das waren tolle Highlights!

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